Leitfaden für Möbelstücke in Eigenbau: Einstieg und was brauche ich

Möbelstücke-Marke Eigenbau, gehören eigentlich schon immer zu den angesagten Teilen für Hobby- Handwerker und Schreiner und da wir uns immer mehr auf DIY einlassen, möchten wir hier einen neuen Bereich eröffnen und mit Dir teilen. Es macht nicht nur Freude, etwas schöpferisch zu schaffen und nach den eigenen Wünschen ein Unikat herzustellen, sondern diese einmaligen, passgenauen Möbelstücke, die der Hobby-Handwerker selber geplant und gebaut hat, sind viel billiger, als ein Möbelstück von einem angesagten Designer. Das Einzige, das der Hobby-Handwerker besitzen muss, ist ein wenig Geschick und eine akkurate Handhabung die Möbelstücke selber zusammen zu zimmern. Mit einem perfekten Einfall, Ratschlägen, Kniffen und die gewissenhafte Vorbereitung kann der Hobby-Handwerker nicht nur Möbelstücke selber zusammen zimmern die nur ein tolles Erscheinungsbild haben, sondern auch im Alltag sämtliche Belastungen aushalten.

Leitfaden für Möbelstücke in Eigenbau

Als Erstes muss für das vorgesehene Möbelstück eine Gebrauchsanleitung angefertigt werden. Diese Gebrauchsanleitung besteht aus zwei Schritten. Der erste Schritt ist es eine Skizze anzufertigen, wie das Mobiliar später werden soll und nach der sich Hobbyhandwerker beim Aufbau richten kann. Der zweite Schritt ist es, die Werkstoffe nach der angefertigten Skizze zusammenzutragen, die der Hobby-Handwerker für den Zusammenbau des Mobiliars braucht. Er sollte auch beachten, dass neben dem Nutzholz auch noch Materialien, die die separaten Bauteile verbindet, gebraucht werden. Das bedeutet also, je gewissenhafter die Skizze mit den Anleitungen ist, desto einfacher ist die Besorgung der Materialien für den Hobby-Handwerker. Im Bauhandel kann sich der Hobby-Handwerker sich seine Holzpanelen schon passend schneiden lassen. Er sollte aber immer ein bisschen weiträumiger denken, damit nachher nichts fehlt. Besonders wenn der Hobby-Handwerker das Holz selber zuschneiden muss, sollte er bedenken, dass er sich versägen könnte oder dass das Material platzt und die Paneele ersetzt werden muss. Damit er dann nicht ständig losfahren muss, um neues Material zu beschaffen, ist es ratsam, immer eine kleine Rücklage liegen zu haben.

Arbeitsgeräte für den Eigenbau

Für nicht allzu anspruchsvolles Mobiliar braucht der Hobby-Handwerker nicht zwingend eine perfekt eingerichtete Arbeitsstätte, sondern benötigt zum größten Teil die unten aufgeführten Arbeitsgeräte, um das Möbelstück zusammenzubauen. Die meist gebrauchten Arbeitsgeräte sind:

# Hammer, zum Einschlagen der Nägel und Dübel.

# Nägel, Dübel, Kleber, Schrauben, zum Zusammenfügen der einzelnen Elemente.

# Schraubzwingen, zum Einspannen geklebter Elemente, bis sie trocken sind.

# Akkuschrauber, um Bohrungen zu machen und einzelne Elemente mit Schrauben zusammenzufügen.

# Stichsäge, zum Schneiden von Holz, auch für ovale oder runde Teile.

# Schleifpapier, zum Glätten der Oberflächen und Ecken.

Das Verfahren beim Eigenbau

Der Hobby-Handwerker braucht in der Regel vier Schritte für den Eigenbau von Möbelstücken.

A. Planung, Skizze und Anleitung:  Der Einfall wie das Möbelstück aussehen soll wird zu einer Skizze und daraus stellt sich die Anleitung zusammen. Aus diesen beiden Sachen wird die Werkstoffliste angefertigt.

B. Anpassung und Vorbereitung: Die Teile werden angepasst, geschnitten und für die Fertigstellung vorbereitet. Dann werden die scharfen Ecken mit Schleifpapier bearbeitet, damit alles schön glatt ist. Wenn das Möbelstück bunt sein soll, ist es besser und einfacher die einzelnen Teile  vor dem Zusammenbau zu streichen.

C. Montage: Alle Teile des Möbelstücks sind fertig behandelt und zugeschnitten, dann können sie jetzt zusammengebaut werden.

D. Der letzte Schliff: Als Letztes werden winzige Mängel beseitigt und die Oberfläche versiegelt. Jetzt kann das Möbel in Eigenbau platziert und mit der Wasserwaage ins Lot gestellt werden.

Kategorie Bauanleitungen & Holzarbeit

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