Die Nacht der Fantasie – MultiUser Story

Sein Atem kam rasselnd. Lange würde er diese Geschwindigkeit nicht mehr halten können und der bis jetzt erreichte Vorsprung wäre zunichte. Die Verletzungen waren zu zahlreich, aber Aufgeben war keine Option. Mit Schmerzen sprang er über den sumpfigen Untergrund und verfluchte jeden Zweig und jeden Stein, der Ihm stolpernd mehr und mehr die Kraft raubte. Der Mond tauchte Kreaturen und Untergrund, oft scheinbar untrennbar, in ein gespenstiges Licht. Wesen um Wesen schält sich aus dem Erdreich des alten Friedhofs.

Nachdem er schon tagelang vor Monstern geflüchtet und seine Kräfte inzwischen fast vollständig am Ende waren, keimte in dem Krieger noch immer Hoffnung, einen sicheren Unterschlupf zu erreichen. Um die Stadt schneller zu errichten, nahm er diese Abkürzung durch diesen verfluchten Wald in Kauf. Einer seiner Füße wurde jäh hart gepackt, gerade als seine Aufmerksamkeit an einem Punkt auf der anderen Seite der Friedhofslichtung hängen blieb. Das Licht reflektierte sich auf einem glänzenden alten Tor – mit einem Gebäude wie es schien. Welch Hochgefühl der Hoffnung!

Es schien wie ein Alptraum

Panisch riss er sich von der Hand im Boden los, dem schon ein weiterer Arm und ein verwesender Kopf entsprang. Mit einer letzten Anstrengung humpelte er so schnell es möglich war zu dem erblickten Mausoleum. Die Grabkammer erschien alt aber eine halb geöffnete Tür war die beste Chance, die sich bot um den Verfolgern zu entkommen. Die Tür war aus geschmiedetem Eisen und zum Glück nicht blockiert. Dahinter schien eine Treppe, die nach unten führte, sich in der Schwärze zu verlieren.

Eisentor

Eisentor

Die massive Tür war dank dem ganzen Unrat, der sich im Eingang über die Zeit gesammelt hatte, von innen schnell blockiert. Etwas benommen und doch in dem Glauben zumindest kurzfristig sicher zu sein, hörte er etwas oder jemand an der Tür tasten und kratzen. Er lehnte sich dagegen und rutschte geschwächt in die Hocke um neue Energie zu gewinnen. Doch ehe er sich weiter über das Wesen vor dem Tor Gedanken machen konnte, überfiel ihn ein heilender Schlaf, der ihn den erlebten Horror schnell vergessen ließ.

[…]

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