Soll ich jedem Follower auf Twitter und Instagram auch zurückfolgen?

Twitter und InstagramThema Twitter und Instagram Follower

Jeder der Instagram oder Twitter richtigen nutzen möchte, muss heute verstärkt auf den Kontakt zu anderen Nutzern setzen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen und sich auf Dauer im Netz zu etablieren. Auf Facebook gestaltet sich das einfach: Dort betreibe ich auch eine Facebook Fanpage und diese hat natürlich auch ein paar Fans, welche ich mit interessanten Posts, Informationen und Terminen aus der Region oder schönen Bildern begeistern möchte, auch wenn ich es eher etwas stiefmütterlich behandle. Aber zurück zum Thema – wie ist das bei Twitter oder Instagram genau? Ich denke, das große Problem ist, dass wenn der Kreis der Follower bzw. / Freunde zu groß wird, man in Informationen regelrecht ertrinkt.

Wie handle ich viele Follower?
Muss ich denn jedem Nutzer zurückfolgen?

Zwar ist unser Blog Nakieken noch nicht so stark, aber dennoch ist Twitter und Instagram immer noch eine der besten Möglichkeiten für modernes Social-Media-Marketing, welches heutzutage so wichtig ist.

Wenn Du nicht zu den Leuten gehören willst, die nur den RSS-Feed blind in die Medien reindrücken, sondern Social Media echt nutzen möchtest, dann lies weiter. Also was sollen Sie man machen, wenn jemand Dir folgt? Soll man „zurück-folgen“? Der erste Gedanke der meisten Leute würde sicherlich ein klares „Ja!“ sein. Doch man sollte sich einige Dinge vor Augen führen, bevor man jeden einzelnen seiner Follower auch abonniert:

Solange man nur 20 oder unwesentlich mehr Follower hat, ist ein Zurück-Abonnieren kein großes Problem. Werden Ihre Follower allerdings mehr, so häufen sich auch die Meldungen auf Ihrer Startseite und Sie können wichtige und interessante Nachrichten nur noch schwer von unwichtigen trennen.

Natürlich will man besonders in der Anfangszeit den ersten Fans und Followern danken, indem man zum Beispiel auch ihre Aktualisierungen abonniert. Jedoch ist das nur in den wenigsten Fällen sinnvoll. Man sollte für sich und das eigene Unternehmen (oder die eigene Freizeit) entscheiden, welche Meldungen und Seiten für Dich und Dein Unternehmen interessant und von Vorteil sein können, und nur so die Abonnements auswählen – nichts anderes tun Deine Follower auch!

Ab 150 Followern oder mehr, fällt der Content einfach durchs Sichtbarkeits-Raster

Du musst verstehen, dass Dir die Leute folgen, weil Sie mit Deinem Blog oder Dir in Kontakt bleiben wollen, oder Deine Aktualisierungen spannend finden und nicht (bzw. nur selten) um einfach auch nur ein „Like“ oder ein „Follow“ zurückzubekommen – das ist nur der Fall, wenn Automaten die Accounts steuern. Genau darum folgen viele ernsthafte Nutzer nur selten mehr als ein paar hundert Kanälen – es ist einfach zu viel um konsumierbar zu sein. Konzentriere Dich auf die Essenz. Der Rest ergibt und reguliert sich dann von ganz alleine.

Für mich ist Twitter nach einigen Jahren der Nutzung ein unverzichtbarer Kanal geworden – folge mir doch auf Twitter oder Instagram – ich würde ja gerne sagen, dass ich auch zurückfolge, aber das mache ich nur, wenn ich Deinen Social Media Feed auch interessant finde ;-)

Nach einigen Jahren in den sozialen Medien habe ich mich dazu entschlossen meinen eigenen Regeln zu folgen. Die erste Regel lautet: Authentisch und ehrlich sein! Ich habe anfangs auch versucht das „System“ zu betrügen – aber es ist gut, dass es nur ein Versuch war. Wenn Du die Menschen nicht kennst oder Dich auch nicht für diese interessierst, hast Du Social Media nicht richtig verstanden. Früher oder später „kommt das raus“ und zudem macht es auch keinen Spaß, es wäre nur ein Job des Liken und Postens. Wir haben unserem Blog und den Kanälen schon so viel zu verdanken und haben auf dem Weg tolle Menschen (auch persönlich) kennen und auch schätzen gelernt. Lasse es zu und mache diese Erfahrungen. Wer Social Media nur als Job betreibt … nun, ich glaube da stünde ich doch lieber bei Lidl an der Kasse ;-)

Hast Du Fragen oder Kritik zum Thema Social Media? Dann freue ich mich von Dir in einem Kommentar zu lesen.

Viele Grüße,
Jürgen

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