Wer viele Redensarten kennt, kann kein schlechter Mensch sein

Getreu nach dem Motto, wer viele Redensarten kennt, kann kein schlechter Mensch sein, möchte ich hier unsere über 1000 gesammelten Volksweisheiten und Sprichworte teilen Teilweise sind diese mit Quellenangaben und gelten nicht nur in Ostfriesland :) Viel Spaß beim (Auswendig)lernen

  1. Wer A sagt, muss auch B sagen, sprichwörtliche Redensart
  2. “Dann wollen wir”, sagt der Bauer, wenn er muss
  3. Abendrede und Morgenrede kommen selten überein
  4. Abendrot, Gutwetterbot, Sprichwörtliche Redensart
  5. Abends werden die Faulen fleissig
  6. Abwarten und Tee trinken, sprichwörtliche Redensart
  7. Ach wie gut, dass niemand weiss, dass ich Rumpelstilzchen heiss, Grimms Märchen
  8. Adel verpflichtet
  9. Alea iacta est, Caesar
  10. Alle Erziehung ist nur Handreichung zur Selbsterziehung, Eduard Spranger
  11. Alle Tage ist kein Sonntag, CClewing, gleichn Volksstück
  12. Alle Wege führen nach Rom
  13. Alle wissen guten Rat, nur nicht wer ihn nötig hat
  14. Allein der Vortrag macht des Redners Glück , Goethe
  15. Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann
  16. Aller Anfang ist schwer – nur Müssiggang, aller Laster Anfang, nicht
  17. Aller Anfang ist schwer
  18. Aller guten Dinge sind drei
  19. Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen,Goethe
  20. Alles rennet, rettet, flüchtet, Schiller, Die Glocke
  21. Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben Nur das Überflüssige kostet viel, Axel Munthe
  22. Allgemach kommt zuerst ans Ziel
  23. Allwissend bin ich nicht, doch viel ist mir bewusst, Goethe, Faust
  24. Allzeit gewinnen macht verdächtlich, allzeit verlieren macht verächtlich
  25. Allzu scharf macht schartig
  26. Allzuviel ist ungesund
  27. Als der Geist noch in Höhlen hauste, war er unbeachtet, aber frei, Bertold Brecht (1898-1956)
  28. Alte Gewohnheit ist stärker als Brief und Siegel
  29. Alte Schuld rostet nicht
  30. Alter macht zwar immer weiss, aber nicht immer weise
  31. Alter schützt vor Torheit nicht
  32. Am Markt lernt man die Leute kennen
  33. Am vielen Lachen erkennt man den Narren
  34. An allem Unfug, der passiert, sind nicht nur etwa die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern, Erich Kästner
  35. An den Federn erkennt man den Vogel
  36. An den Scherben erkennt man den Topf
  37. An der Geduld erkennt man den Mann
  38. An Gottes Segen ist alles gelegen
  39. Andere Länder – andere Sitten
  40. Andere Zeiten, andere Sitten
  41. Anfangen ist leicht, Beharren ist Kunst
  42. Anstand ziert und kostet nichts
  43. Arbeit macht das Leben süß
  44. Arbeit macht nicht reich, sondern müde
  45. Arbeitsamkeit ist die beste Lotterie
  46. Arbeitsschweiss an Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger
  47. Arm am Beutel, krank am Herzen, Goethe, Der Schatzgräber
  48. Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf
  49. Arm oder reich, der Tod macht alle gleich
  50. Arme haben die Kinder, Reiche die Rinder
  51. Armer Leute Gäste gehen früher nach Hause
  52. Armut ist keine Schande, aber ein leerer Sack steht nicht gut aufrecht
  53. Armut schändet nicht, aber sie drückt
  54. Auch der Löwe muss sich vor der Mücke wehren
  55. Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken
  56. Auf das Glück darf man nicht warten, man muss daran arbeiten
  57. Auf den Zufall bauen ist Torheit, den Zufall benutzen ist Klugheit
  58. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil, sprichwörtliche Redensart
  59. Auf Erden lebt kein Menschenkind, an dem man keinen Mangel find’t
  60. Auf Regen folgt Sonnenschein
  61. Auf schnelle Fragen gib langsame Antworten!
  62. Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Haupt
  63. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
  64. Aus den Augen, aus dem Sinn
  65. Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch, Werbeslogan
  66. Aus einem Spassmacher wird nur zu leicht ein Spassverderber
  67. Aus einem verkniffenen Arsch kommt nie ein fröhlicher Furz
  68. Aus fremdem Leder ist leicht Riemen schneiden
  69. Aus kleinem Wort kommt oft grosser Zank
  70. Aus Neigungen werden Tugenden und Laster
  71. Aus nichts wird nichts, von nichts kommt nichts
  72. Aus vier Augen sieht die Welt viel heiterer aus als aus zweien
  73. Ausbildung verhindert Einbildung
  74. Ausnahmen bestätigen die Regel
  75. Barmherzigkeit gegen die Wölfe ist Unrecht gegen die Schafe
  76. Beginne nicht mit einem grossen Vorsatz, sondern mit einer kleinen Tat
  77. Beharrlichkeit überwindet alles
  78. Bei grossem Gewinn ist grosser Betrug
  79. Bei gutem Wetter kann jeder Steuermann sein
  80. Bei Hofe wird kein Greis, wer nicht zu heucheln weiß, Friedrich v Logau
  81. Bei Nacht sind alle Katzen grau
  82. Bei uns herrscht Ordnung Ein Griff, und schon geht die Sucherei los
  83. Beinah – bringt keine Mücke um
  84. Beinahe ist noch nicht halb
  85. Beleidigungen sind die Argumente derer, die Unrecht haben, Jean Jacques Rousseau
  86. Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt, Jean Paul, Briefe
  87. Besser barfuss, als in geborgten Schuhen
  88. Besser eigenes Brot als fremder Braten
  89. Besser ein gesunder Bauer als ein kranker Kaiser
  90. Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach
  91. Besser karg als arg
  92. Besser offener Feind als zweideutiger Freund
  93. Besser schlecht fahren als stolz laufen
  94. Besser unbegonnen, als unbesonnen
  95. Besser von vielem nichts wissen, als alles besser wissen
  96. Besser zweimal fragen, als einmal irregehen
  97. Besuche machen immer Freude, wenn nicht beim Kommen, dann beim Gehen
  98. Beten stärkt den Mut, Arbeit mehrt das Gut
  99. Bildung ist das, was die meisten empfangen, viele weitergeben und wenige haben, Karl Kraus (1874-1936)
  100. Bin weder Fräulein weder schön, kann ungeleitet nach Hause gehen, Goethe, Faust
  101. Blinder Eifer schadet nur, Lichtwer
  102. Borgen macht Sorgen
  103. Borgen und Schmausen endet mit Grausen
  104. Bös Gerücht nimmt immer zu, gut Gerücht kommt bald zur Ruh
  105. Böse Beispiele verderben gute Sitten
  106. Bösen zu missfallen, ist so gut wie ein Lob
  107. Böses kommt geritten, geht aber weg mit Schritten
  108. Böses lässt sich leicht verrichten, aber nicht leich wieder schlichten
  109. Bürokratie ist ein Riesenapparat, der von Zwergen bedient wird, Honor‚ de Balzac
  110. Ceterum censeo Carthaginem esse delendam, Cato der ssltere
  111. Daheim bin ich König
  112. Dampfbad und Zwiebel heilen jedes Übel
  113. Dankbarkeit ist dünn gesät
  114. Das Alte klappert, das Neue klingt
  115. Das Alte wird nie alt, es wird nur alt das Neue
  116. Das Alter bringt uns die Erkenntnis aller früher versäumten Gelegenheiten
  117. Das Alter der Frau beginnt dort, wo ihre Liebe aufhört
  118. Das Ei will oft klüger sein als die Henne
  119. Das Fleisch ist willig, aber der Geist ist schwach
  120. Das Gesetz ist lückenhaft, das Recht ist lückenlos, Joseph Unger
  121. Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht selbst helfen
  122. Das Glück ist kleinlich, das Unglück nicht
  123. Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, das man lässt
  124. Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man lässt, Busch, Die fromme Helene
  125. Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche, Feuchtersleben
  126. Das Leben gleicht dem Feuer, es beginnt mit Rauch und endet mit Asche
  127. Das letzte Hemd hat keine Taschen, drum lass uns jetzt das Geld vernaschen
  128. Das Lob nehmen die Menschen immer sehr ernst, selten aber den Tadel
  129. Das Maul ist wie ein Gaul, beide haben den Zaum nötig
  130. Das Misstrauen ist die Mutter der Sicherheit
  131. Das Rechte erkennen und nicht tun ist Mangel an Mut, Konfuzius
  132. Das Schaf blökt immer die gleiche Weise
  133. Das Schicksal des Menschen ist der Mensch, Bertolt Brecht
  134. Das schlimmste Rad am Wagen knarrt am lautesten
  135. Das Schwere fällt, das Leichte steigt
  136. Das Sehnen und das Meiden bringt immer Herzeleiden
  137. Das sicherste Mittel, Kinder zu verlieren, ist, sie immer behalten zu wollen, Adolf Sommerauer
  138. Das Wasser hat keine Balken
  139. Das Wasser hat solche Macht, dass es der stärkste Mann nicht halten kann
  140. Das Wasser rinnt ins Meer zurück, doch kehrt zurück kein Augenblick
  141. Das Wetter schlägt gern in die hohen Türme
  142. Das Wort geht aus einem Munde, aber in tausend Ohren
  143. Dem Armen geht viel ab, dem Geizigen alles
  144. Dem Faulpelz geht die Arbeit von der Hand wie das Pech von der Wand
  145. Dem fleissigen Hamster schadet der Winter nichts
  146. Dem Furchtsamen rauschen alle Blätter
  147. Dem Glücklichen schlägt keine Stunde
  148. Dem Mutigen gehört die Welt
  149. Dem Pöbel muss man weichen, will man ihm nicht gleichen
  150. Dem Satten schmeckt das Beste nicht
  151. Dem Zorn geht die Reu auf den Socken nach
  152. Den Armen hilf, den Bettler verjag!
  153. Den ersten Schlag tu’ weidlich, wo Schläge unvermeidlich!
  154. Den guten Seemann erkennt man beim schlechten Wetter
  155. Den höchsten Sieg erringt, wer sich selbst bezwingt
  156. Den Kranken ärgert die Fliege an der Wand
  157. Den letzten beissen die Hunde
  158. Den Mai muss man nehmen, wann er kommt, und käm er zu Weihnachten
  159. Den Nackten kann man nicht ausziehen
  160. Den Sack schlägt man, den Esel meint man
  161. Den Schritt muss man dem Bein anpassen
  162. Den Seinen gibt’s der Herr im Schlafe nach der Bibel
  163. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind
  164. Den versäumten Augenblick bringt kein Wunsch zurück
  165. Denk nur an die Übel, die Dich verschont haben!
  166. Denken macht Mühe, deshalb ist es so unbeliebt
  167. Denn in sich ganz und einfach ist das Grosse, Geibel
  168. Denn was man Schwarz auf Weiss besitzt, kann man getrost nach Hause tragen, Goethe, Faust
  169. Der “Habich” ist besser als der “Hättich”
  170. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
  171. Der Appetit kommt beim Essen
  172. Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche
  173. Der Ausgang lehrt, ob die Rose blüht, oder der Dorn sticht
  174. Der Bart macht nicht den Mann
  175. Der Bürokrat tut seine Pflicht von acht bis eins Mehr tut er nicht
  176. Der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig, Bibel
  177. Der Eifer ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr
  178. Der eine hat die Mühe, der andere die Brühe
  179. Der einzelne kann sich vervollkommnen Aber die Menschheit als Ganzes wird weder besser noch schlechter, Denis Diderot (1713-1784)
  180. Der Elster wird wohl auch ein Ei gestohlen
  181. Der Freunde Fehler soll man kennen, aber nicht nennen
  182. Der Gast, der sich früh erhebt, bleibt die ganze Nacht
  183. Der gerade Weg ist der beste
  184. Der Gesunde hat 100 Wünsche, der Kranke nur einen, Bauernweisheit
  185. Der gute Ruf geht weit, aber der schlechte geht noch viel weiter
  186. Der hat gut Tanzen, dem das Glück aufspielt
  187. Der Honig ist nicht weit vom Stachel
  188. Der Horcher an der Wand hört seine eigene Schand
  189. Der hungrige Esel läuft schneller als das satte Rennpferd
  190. Der Igel ist der Kaktus des Tierreichs, Ambrose Bierce
  191. Der ist nicht fremd, wer teilzunehmen weiss, Goethe
  192. Der ist nicht ganz weise, der nicht einmal ein Narr sein kann
  193. Der Kaufmann hat in der ganzen Welt dieselbe Religion, Heinrich Heine
  194. Der Kerl, der die Arbeit erfunden hat, muss nichts zu tun gehabt haben
  195. Der Klügere gibt nach
  196. Der Kranke spart nichts als die Schuhe
  197. Der Krieg ist der Vater aller Dinge, Heraklit
  198. Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht
  199. Der Kummer, der nicht spricht, raunt leise zu dem Herzen, bis es bricht, Shakespeare, Macbeth
  200. Der Kuss ist billig, die Träne teuer
  201. Der letzte wird der erste sein
  202. Der Liebe und dem Feuer muss man beizeiten wehren
  203. Der Liebe Wunden kann nur heilen, wer sie schlug
  204. Der Lügner muss ein gutes Gedächtnis haben, Corneille, Der Lügner
  205. Der Mensch ist verloren, der sich früh für ein Genie hält, Georg Christoph Lichtenberg
  206. Der Mensch ist, was er isst, Ludwig Feuerbach
  207. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, Bibel, 5 Moses 8,3
  208. Der Mensch, welcher nur sich liebt, fürchtet nichts so sehr, als mit sich allein zu sein, Pascal
  209. Der Rülpser ist ein Magenwind, der nicht den Weg zum Hintern find’t
  210. Der Satte weiss nicht, wie dem Hungrigen zumute ist
  211. Der Schein regiert die Welt, Schiller, Der Parasit
  212. Der Selbstberug ist der häufigste Betrug und auch der schlimmste, Bosshart
  213. Der Sozialismus ist die zu Ende gedachte Herdentiermoral, Friedrich Nietzsche
  214. Der Staat bin ich, Ludwig XIV
  215. Der Staat ist eine Notordnung gegen das Chaos, Gustav Heinemann
  216. Der Student geht so lange zur Mensa, bis er bricht
  217. Der Tagedieb geht sein Leben lang im Schweisse seines Angesichts müssig
  218. Der Teufel hat mehr Apostel denn zwölf, Alter Spruch
  219. Der Teufel stellt Dir nächstens doch ein Bein, Goethe, Faust I
  220. Der Ton ist’s, der die Musik macht
  221. Der Ton macht die Musik
  222. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, sprichwörtliche Redensart
  223. Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch sine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde, Benjamin Franklin
  224. Der Wolf ändert das Haar und bleibt doch wie er war
  225. Der Wolf ist immer bereit, sich ohne Lohn als Schäfer zu verdingen
  226. Der Zwerg bleibt immerdar ein Zwerg, und stünd er auf dem höchsten Berg
  227. Des Faulen Werktag ist immer morgen, sein Ruhetag heute
  228. Des Genius Bruder ist der Fleiss
  229. Des Lebens kurze Dauer verbietet uns, mit langer Hoffnung zu beginnen
  230. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich
  231. Die Abwesenden haben immer unrecht, Casanova, Memoieren
  232. Die Augen sind der Spiegel der Seele
  233. Die Axt im Haus erspart den Zimmermann
  234. Die beste Amme ersetzt keine Mutter
  235. Die beste Frau ist die, von der man am wenigsten spricht
  236. Die besten Eltern haben oft ungeratene Kinder
  237. Die Dame lässt sich kaum definieren, aber man weiss, wenn man einer gegenübersteht, Willy Birgel
  238. Die Dummen haben das meiste Glück
  239. Die Dummheit verrät sich am leichtesten durch die Einbildung
  240. Die dümmsten Bauern haben die grössten Kartoffeln
  241. Die Einkommenssteuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht als der Teufel, William Rogers
  242. Die Faulen und die Dreisten schrei’n am meisten
  243. Die Freundschaft, die der Wein gemacht, wirkt wie der Wein nur eine Nacht, v Logau, Friedrich
  244. Die ganz Schlauen sehen um fünf Ecken und sind geradeaus blind, Benjamin Franklin
  245. Die Geradheit wird am ersten krumm genommen
  246. Die Gesunden und Kranken haben ungleiche Gedanken
  247. Die Gewalt besitzt nicht halb so viel Macht als die Milde, Samuel Smiles
  248. Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit, Marie v Ebner-Eschenbach
  249. Die grossen Ochsen ziehen nicht die grössten Furchen
  250. Die Güte lockt die Schlange aus der Erde
  251. Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen, Aschenputtel
  252. Die Hoffnung ist ein langes Seil, an dem sich viele zu Tode ziehen
  253. Die Jugend soll erwerben, was das Alter verzehrt
  254. Die Katze lässt das Mausen nicht
  255. Die kleinen Bäche machen schliesslich die grossen Ströme aus
  256. Die kleinen Diebe hängt man, die grossen lässt man laufen
  257. Die Kritik ist leicht, die Kunst ist schwer
  258. Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens
  259. Die Lage war noch nie so ernst, Konrad Adenauer
  260. Die Langeweile ist die Not derer, die keine Not kennen
  261. Die Lehre klingt, doch’s Leben zwingt
  262. Die Leute können ein Grossmaul nicht ausstehen, aber zuhören werden sie immer, Cassius Clay
  263. Die Liebe geht durch den Magen
  264. Die Liebe hat ihre eigene Sprache, die Ehe kehrt zur Landessprache zurück
  265. Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind
  266. Die Lüge ist der Schild des Feigen
  267. Die Männer würden den Frauen gern das letzte Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass es wirklich das letzte ist, Peter Ustinov
  268. Die Mässigkeit ist gut und fein, nur darf sie nicht unmässig sein
  269. Die Meinung von heute ist nicht immer die von gestern
  270. Die meisten Menschen sind unfähig, in einer Welt zu leben, wo der ausgefallenste Gedanke in Sekundenschnelle Wirklichkeit werden kann, Albert Camus
  271. Die Menschen werden durch Gesinnungen vereinigt, durch Meinungen getrennt, Goethe
  272. Die Nacht ist die Mutter von Gedanken
  273. Die Nullen, folgen sie der Eins, machen erst etwas Grosses daraus
  274. Die Politik verdirbt den Charakter
  275. Die Polizei – dein Freund und Helfer,Slogan
  276. Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder, nach Georg Büchner
  277. Die schlimmsten Fehler macht man in der Absicht, einen Fehler gutuzumachen, Jean Paul
  278. Die Sonne bringt es an den Tag
  279. Die Szene wird zum Tribunal,Schiller, Balladen
  280. Die Tafelrunde ist entehrt, wenn ihr ein Falscher angehört, W v Eschenbach, Parsival
  281. Die Tat ist alles, nicht der Ruhm, Goethe, Faust
  282. Die Theorie träumt, die Praxis belehrt, Karl v Holtei
  283. Die Tochter zieht oft der Mutter Mantel an
  284. Die über ihr Leid klagen, sind noch lange nicht die Unglücklichsten
  285. Die Welt wäre schon gut, wenn nur die Leute was nutz wären
  286. Die wildesten Fohlen werden oft die besten Pferde
  287. Die Zeit ist immer reif, es fragt sich nur, wofür, Francois Mauriac
  288. Die Ziege muss grasen, wo sie angebunden ist
  289. Die Zukunft der Sprache ist die Formel, CW Ceram
  290. Die Zunge ist der Degen der Frauen, sie lassen ihn nie rosten
  291. Dienstjahre sind keine Herrenjahre
  292. Disteln sind dem Esel lieber als Rosen
  293. Divide et impera! Antiker Wahlspruch
  294. Doppelt genäht hält besser
  295. Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen
  296. Druck erzeugt Gegendruck
  297. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Bessres findet, frei nach Schillers Glocke
  298. Du sagst es! Bibel, Matthäus 27,11
  299. Dulden, schweigen und lachen hilft vielen bösen Sachen
  300. Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie
  301. Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz
  302. Durch das, was wir tun, erfahren wir bloss, was wir sind, Schopenhauer
  303. Durch diese hohle Gasse muss er kommen, Schiller, Wilhelm Tell
  304. Durch essen und trinken hat sich schon manch einer am Leben erhalten
  305. Durch Fehler wird man klug
  306. Durch Schaden wird man klug
  307. Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, Shopenhauer
  308. Durst macht aus Wasser Wein
  309. Edel macht das Gemüt, nicht das Geblüt
  310. Ehe bedeutet gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem Einverständnis, Oscar Wilde
  311. Ehrlich währt am längsten
  312. Eigentum ist Diebstahl, Pierre J Proudhon
  313. Eigner Herd ist Goldes wert
  314. Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein
  315. Ein alter Fuchs ist schwer zu fangen
  316. Ein ausgeglichener Charakter entstand selten auf ausgeglichenen Wegen
  317. Ein Baum fällt nicht von einem Streich
  318. Ein Bettelsack ist bodenlos
  319. Ein blindes Huhn findet auch ein Korn
  320. Ein böser Hund hat immer ein zerrissenes Ohr
  321. Ein ersparter Pfennig ist zweimal verdient
  322. Ein ewig Rätsel will ich bleiben, mir und den anderen, König Ludwig II von Bayern
  323. Ein fauler Apfel steckt hundert gesunde an
  324. Ein Fehler, den man erkennt, ist schon halb gebessert
  325. Ein froher Gast ist niemals Last
  326. Ein frohes Herz, gesundes Blut ist besser als viel Geld und Gut
  327. Ein Geduldiger ist besser als ein Starker
  328. Ein Geiger zerreisst viele Saiten, ehe er Meister ist
  329. Ein Gesicht erkennt man bei Licht, einen Charakter im Dunkeln
  330. Ein gewesener Freund ist schlimmer als ein Feind
  331. Ein Glaube ohne Tat ist ein Feld ohne Saat
  332. Ein Gramm Belehrung ist mehr wert als ein Pfund Überredung
  333. Ein gutes Mittel gegen Managerkrankheit: Stecke mehr Zeit in deine Arbeit als Arbeit in deine Zeit, Friedrich Dürrenmatt
  334. Ein hungriger Bauch hat keine Ohren
  335. Ein jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier, Goethe, Bürgerpflicht
  336. Ein Kerl, den alle Menschen hassen, der muss was sein, Goethe
  337. Ein Kluger bemerkt alles – ein Dummer macht über alles eine Bemerkung
  338. Ein Kritiker ist eine Henne, die gackert, wenn andere legen, Giovannini Guareschi
  339. Ein Leben ohne Freude ist eine weite Reise ohne Gasthaus
  340. Ein leerer Sack steht nicht aufrecht
  341. Ein leidenschaftlicher Greis ist wie ein Gewitter im Winter
  342. Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat
  343. Ein Mann ein Wort, eine Frau – ein Wörterbuch, Redensart
  344. Ein Mensch ohne Bildung ist ein Spiegel ohne Politur
  345. Ein Narr kann mehr fragen als sieben Weise beantworten können
  346. Ein Nein zur rechten Zeit erspart viel Widerwärtigkeit
  347. Ein Ochse, der viel brüllt, zieht wenig
  348. Ein Rat vor der Gefahr ist Wein, nach der Gefahr Essig
  349. Ein räudiges Schaf steckt eine ganze Herde an
  350. Ein rechtschaffener Ochse geht mitten durch den Dreck
  351. Ein Richter soll zwei gleiche Ohren haben
  352. Ein rollender Stein setzt kein Moos an
  353. Ein schartig Beil verdirbt alles
  354. Ein Schelm, der mehr gibt als er hat
  355. Ein schlechtes Handwerk, das seinen Meister nicht ernährt
  356. Ein Snob ist ein Mensch, für den das Beste gerade schlecht genug ist, Martin Held
  357. Ein Spässchen zur Zeit hat niemand gereut
  358. Ein Sperling in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach
  359. Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet, Miguel de Cervantes
  360. Ein tüchtiger Feind bringt uns weiter als ein Dutzend untüchtiger Freunde
  361. Ein voller Bauch studiert nicht gern
  362. Ein vollkommen guter Mensch wäre für nichts zu gebrauchen, Waggerl
  363. Ein Vorurteil ist immer ein Zeichen von Schwäche
  364. Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, dass man sich bei seiner Begründung ereifert, Victor de Kowa
  365. Ein wenig Hilfe will das Glück gern haben
  366. Eine alte Geiss leckt auch gern Salz
  367. Eine dumme Frau kann Dir mehr schaden, als Dein klügster Feind
  368. Eine Frau, die nicht rätselhaft ist, ist keine, Fontane
  369. Eine Hand wäscht die andere
  370. Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus
  371. Eine Last, wohlgefasst, ist nur eine halbe Last
  372. Eine Lüge schleppt zehn andere nach sich
  373. Eine rechte Dummheit ist immer noch mehr wert als eine falsche Weisheit
  374. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer nach Aesop
  375. Einem frohen Gemüt lacht die Sonne auch bei Regenwetter
  376. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht in’s Maul
  377. Einem geschenkten Gaul sieht man nicht ins Maul
  378. Einem willigen Knecht soll man nicht zuviel aufbürden
  379. Einen Esel, der keinen Durst hat, kann man nicht zum Trinken bringen
  380. Einer acht’s, der andre verlacht’s, der dritte betracht’s, was macht’s?
  381. Einer Versuchung nachgeben ist das beste Mittel, ihrer Herr zu werden, Curt Goetz
  382. Einmal geschrieben ist so gut wie zehnmal gelesen
  383. Einmal sehen ist besser, als zehnmal hören
  384. Eins-zwei-drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit, Busch, Julchen
  385. Eintracht ernährt, Zwietracht verzehrt
  386. Erfahrung ist eine teure Schule
  387. Erhalten ist schwerer als Erwerben
  388. Erst im Unglück weiss man wahrhaft, wer man ist, Stefan Zweig
  389. Erst prob’s, dann lob’s
  390. Erst schmeicheln dann kratzen, das schickt sich für Katzen
  391. Erst wägen, dann wagen
  392. Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt
  393. Es erstattet nimmer der Sieg, was verloren wird durch den Krieg
  394. Es fällt keine Eiche vom ersten Streiche
  395. Es gehört mehr zum Haushalt als vier Beine unter einem Tisch
  396. Es gibt Gründe, denen man nicht auf den Grund gehen darf
  397. Es gibt mehr Leute die kapitulieren, als solche, die scheitern, Henry Ford)
  398. Es gibt Menschen, die bloss lesen, damit sie nicht zu denken brauchen
  399. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es, Erich Kästner
  400. Es irrt der Mensch, solang er strebt, Goethe, Faust
  401. Es ist besser ein Sack voll Gunst als ein Sack voll Geld
  402. Es ist besser Gewissen ohne Wissen, als Wissen ohne Gewissen
  403. Es ist bezeichnend, dass die politische Beredsamkeit im alten Rom am meisten florierte, als es dem Staat am schlechtesten ging, Michel de Montaigne (1533-1592)
  404. Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen
  405. Es ist ein Armutszeugnis, wenn man nur von seinem Reichtum zu reden weiss
  406. Es ist leichter zehn Bände über Philosophie zu schreiben, als einen Grundsatz in die Tat umzusetzen, Leo N Tolstoi
  407. Es ist leichter, eine alte Lüge zu glauben, als eine neue Tatsache
  408. Es ist nicht alles erstrebenswert, was unerreichbar ist
  409. Es ist nicht alles Gold was glänzt
  410. Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, Bibel, 1Moses 2,18
  411. Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen
  412. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
  413. Es ist noch nicht aller Tage Abend
  414. Es kann nicht jeder klug, wohl aber rechtschaffen sein
  415. Es meint jede Frau, ihr Kind sei ein Pfau
  416. Es muss ein guter Sprecher sein, der einen Schweiger verbessert
  417. Es schlägt nicht immer ein, wenn es donnert
  418. Es sind immer die Fettöpfe, um die sich die Fliegen sammeln
  419. Es sind keine echten Meister, die alles und alle meistern wollen
  420. Es weiss kein Mensch, wieviel er ertragen kann, bis er von der Notwendigkeit es lernt, Ernst Raupach
  421. Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird
  422. Es wird überall nur mit Wasser gekocht
  423. Ess nicht viel, aber dafür öfter, und wenn schon, dann richtig!
  424. Essen und trinken hält Leib und Seele zusammen
  425. Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen
  426. Fachleute sind immer böse, wenn einem Laien etwas einfällt, was ihnen nicht eingefallen ist, John Steinbeck
  427. Feste feiern ist besser als feste arbeiten
  428. Fetter Trank macht fette Schweine
  429. Fische fängt man mit Angeln, Leute mit Worten
  430. Fleissige Schüler macht fleissige Lehrer
  431. Fliege nicht eher, als bis Dir die Federn gewachsen sind
  432. Für Geld und gute Worte kann man alles haben
  433. Fremdes Brot ist ein herbes Brot
  434. Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde sehen können
  435. Frieden ist, wenn man woanders schiesst, Gabriel Laub
  436. Frisch gewagt ist halb gewonnen
  437. Fuss vor Fuss bringt gut vorwärts
  438. Gebranntes Kind scheut das Feuer
  439. Geh mir aus der Sonne! Diogenes
  440. Gehe nie zu deinem Ferscht, wenn Du net gerufen werscht!
  441. Geld regiert die Welt
  442. Gelegenheit macht Diebe
  443. Gemächlich kommt auch weit
  444. Gemalte Blumen riechen nicht
  445. Gescheite Hähne frisst der Fuchs auch
  446. Geschrei macht den Wolf grösser als er ist
  447. Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten
  448. Gestrenge Herren regieren nicht lange
  449. Gewalt macht schnellen Vertrag
  450. Gib jedem ehrlich Tadel oder Lob, aber gib es nicht zu grob!
  451. Gleich und gleich gesellt sich gern
  452. Gleiche Bürde hält feste Freundschaft
  453. Gleiten statt hetzen, Werbeslogan Autofahrerclub
  454. Glück ist ein Buckel, der schwer zu tragen ist
  455. Glück und Glas, wie leicht bricht das!
  456. Glück und UnGlück gehen gewöhnlich dahin, wo schon das meiste davon ist
  457. Goldener Schlüssel macht jedes Tor auf
  458. Goldner Zaum macht’s Pferd nicht besser
  459. Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum, Goethe, Faust
  460. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus Thomas Campbell
  461. Grossen Herren und schönen Frauen soll man dienen, doch nicht trauen
  462. Gut Ding will Weile haben
  463. Gut gebrüllt, Löwe! Shakespeare, Sommernachtstraum
  464. Gute Belohnung macht willige Arbeiter
  465. Gute Freunde findet man nicht am Wege
  466. Gute Haushaltung macht kleines Einkommen gross
  467. Gute Ware lobt sich selbst
  468. Guter Lohn macht hurtige Hände
  469. Guter Nam‘ und Redlichkeit übertrifft den Reichtum weit
  470. Guter Rat ist teuer! Sprichwort
  471. Guter Same geht bald auf
  472. Guter Wille hat geschwinde Füsse
  473. Haar und Unglück wächst über Nacht
  474. Habsucht macht arm bei allem Reichtum
  475. Handwerk hat goldenen Boden
  476. Hat Martin einen weissen Bart, dann wird der Winter lang und hart, Bauernregel für den 1111
  477. Heinrich! Mir graut’s vor dir! Goethe, Faust
  478. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott
  479. Hinter’m Rücken lernt man sich am besten kennen
  480. Hoch schwören zeugt tiefe Lügen
  481. Hochmut kommt vor dem Fall
  482. Hoffen und Harren macht manchen zum Narren
  483. Höfliche Worte machen die Zähne nicht stumpf
  484. Höfliche Worte vermögen viel und kosten doch wenig
  485. Hoher Baum fängt viel Wind
  486. Hohles Geschirr klingt am lautesten
  487. Holzauge sei wachsam! Sprichwort
  488. Honi soit qui mal y pense, Französisches Sprichwort
  489. Hopfen und Malz, Gott erhalts
  490. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, Otto Julius Bierbaum
  491. Hunde an Ketten sind bissiger als alle anderen
  492. Hunde, die bellen, beissen nicht
  493. Hunger ist der beste Koch, aber er hat nichts zu essen,,Freidank, Bescheidenheit
  494. Hunger macht saure Bohnen süss
  495. Ich bin der Geist, der stets verneint, Goethe, Faust
  496. Ich bin der letzte meines Stammes, Schiller, Wilhelm Tell
  497. Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, Grimms Märchen
  498. Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt, MDietrich in: Der blaue Engel
  499. Ich weiss, dass ich nichts weiss, Sokrates, 470-399 vChr
  500. Im Grunde ist jedes Unglück nur so schwer, wie man es nimmt
  501. Immer ruhig und gediegen, was nicht fertig wird, bleibt liegen
  502. In den Brunnen, aus dem man gerunken hat, darf man nicht speien
  503. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, Goethe, Natur und Kunst
  504. In der Kürze liegt die Würze
  505. In der Nacht sind alle Katzen schwarz
  506. In der Not frisst der Teufel Fliegen
  507. In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben meint, Ebner Eschenbach
  508. In einer harten Schale steckt oft ein weicher Kern
  509. In Komplimenten ist Sparsamkeit höflich
  510. Ins Gras zu beissen, macht selbst dem Vegetarier kein Vergnügen
  511. Irren ist menschlich Sprichwort nach Seneca
  512. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert, Wilhelm Busch
  513. Jammern füllt keine Kammern
  514. Je enger der Käfig, je schöner die Freiheit
  515. Je frostiger der Januar, je freudiger das ganze Jahr, Bauernregel
  516. Je weniger Verstand einer hat, um so weniger merkt er den Mangel
  517. Jedem das Seine, Cicero šber die Pflichten
  518. Jedem Narren gefällt seine Kappe
  519. Jedem Tierchen sein Pläsierchen
  520. Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen, Georg Chr Lichtenberg
  521. Jeder ist seines Glückes Schmied
  522. Jeder ist sich selbst der Nächste
  523. Jeder ist so alt wie er sich fühlt
  524. Jeder kehre vor seiner Tür!
  525. Jeder Krämer lobt seinen Kram
  526. Jeder nur zu oft vergisst, dass er allein nicht jeder ist
  527. Jeder Tag hat seine Plage, und die Nacht hat ihre Lust, Goethe, Wilhelm Meister
  528. Jeder Topf findet seinen Deckel
  529. Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist
  530. Jeder weiss selbst am besten, wo ihn der Schuh drückt
  531. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient, de Maistre
  532. Jugend und Zucht bringt im Alter reiche Frucht
  533. Jung zu bleiben und alt zu werden ist das höchste Gut
  534. Junger Faulenzer, alter Dieb
  535. Junger Most sprengt alte Schläuche
  536. Kann der Blick nicht überzeugen, überrede die Lippe nicht, Grillparzer
  537. Katz aus dem Haus, rührt sich die Maus
  538. Kein Übel wird beweint, dem man entrann, Shakespeare
  539. Keine Antwort ist auch eine Antwort
  540. Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied
  541. Keine Kunst ist’s, alt zu werden, es ist Kunst, es zu ertragen
  542. Keine Maus erstickt unter einem Fuder Heu
  543. Keine Regel ohne Ausnahme
  544. Keine Rose ist ohne Dornen
  545. Keine Rose ohne Dornen
  546. Keiner ist so taub wie derjenige, der nicht hören will
  547. Kinder sehen mehr darauf, was die Eltern tun, als was sie sagen
  548. Kinder und Narren sagen die Wahrheit
  549. Klag niemand dein Leid, so wird es nicht breit
  550. Klappern gehört zum Handwerk
  551. Kleider machen Leute, sprichwörtliche Redensart
  552. Kleider machen Leute
  553. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
  554. Kleine Glöcklein klingen auch
  555. Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen
  556. Kleine Mäuse haben auch Schwänze
  557. Kleine Sorgen machen viele Worte, große sind stumm
  558. Kleiner Zank, grosser Stank
  559. Klingt das Schwert, so bricht der Herd
  560. Kluge Hühner legen auch in die Nesseln
  561. Kluge Köpfe sprechen über Ideen, mittelmässige über Vorgänge und schwache über Menschen
  562. Kommt dir ein Schmerz, so halte still und frage, was er von dir will, Emanuel Geibel
  563. Kommt Zeit, kommt Rat
  564. Konrad, sprach die Frau Mama, ich geh‘ aus und du bleibst da, H Hoffmann, Der Struwwelpeter
  565. Konventionen sind die Spielregeln der Kultur Wer das bei Ihrer Erfüllung nicht vergisst, wird nicht unter ihnen leiden, Oscar A H Schmitz
  566. Konversation ist die Kunst zu reden, ohne zu denken, Viktor de Kowa
  567. Kraft, die nicht wirkt, erschlafft
  568. Kurz ist der Abschied für die lange Freundschaft, Schiller, Die Jungfrau von Orleans
  569. Langsam hat bald Feierabend
  570. Lass die Zunge nie schneller als die Gedanken sein!
  571. Leb‘ als wolltest Du täglich sterben, schaff‘ als wolltest Du ewig leben
  572. Leben findet im Hirn statt Weh‘ dem, der keins hat!
  573. Leben und nichts erlangen, heisst Fischen und nichts fangen
  574. Leere Tonnen geben grossen Schall
  575. Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh gedeihen selten oder nie
  576. Leichtsinn und Torheit sind Nachbarn
  577. Leid währt nicht immer, Ungeduld macht’s schlimmer
  578. Leihen macht Freunde, Wiederfordern Feinde
  579. Leute mit leichtem Gepäck kommen am besten durchs Leben
  580. Lügen haben kurze Beine
  581. Liebe deinen Nachbarn, aber reiss den Zaun nicht ein!
  582. Liebe geht durch den Magen
  583. Liebe kommt der Bitte zuvor
  584. Liebe und Moschus lassen sich nicht verheimlichen
  585. Liebe vertreibt die Zeit, und Zeit vertreibt die Liebe
  586. Lug und Trug ist der Welt Acker und Pflug
  587. Lügen haben lange Beine Ehrlichkeit ist die Ausrede der Feiglinge, Ephraim Kishon (*1924)
  588. Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Arbeit gering
  589. Lustig gelebt und selig gestorben heisst dem Teufel die Rechnung verdorben
  590. Mach es wie die Sonnenuhr: zähl die heitern Stunden nur! Inschrift auf Sonnenuhren
  591. Mach‘ es wie die Sonnenuhr, zähl‘ die heiter’n Stunden nur!
  592. Mache nicht unerträglich Schmerz durch ewige Klagen, Sophokles
  593. Make love, not war! Hippiebewegung
  594. Man bringt Boshafte um eine Freude, wenn man ihre Bosheit nicht bemerkt
  595. Man fang‘ das Lied zu hoch nicht an, dass man’s zu Ende singen kann
  596. Man glaubt einem Auge mehr als zwei Ohren
  597. Man kann sogar die Vergangenheit ändern Die Historiker beweisen es immer wieder, Jean-Paul-Satre (1905-1980)
  598. Man muss das Beste hoffen, das Schlimme kommt von selbst
  599. Man muss das Eisen schmieden, so lange es heiß ist
  600. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen
  601. Man muss die Menschen nehmen, wie sie sind
  602. Man muss gegen den Strom schwimmen, um an die Quelle zu gelangen, Chinesisches Sprichwort
  603. Man muss leben, wie man kann, nicht wie man will
  604. Man muss nicht verrückt sein um hier zu arbeiten, aber es hilft, Aufhänger
  605. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
  606. Man soll die Braut nicht vor dem Morgen loben
  607. Man soll die Kirche im Dorf lassen, sprichwörtliche Redensart
  608. Man soll die lieben über die man befielt, aber man soll es ihnen nicht sagen, Antoine de Saint-Exupery (1900-1944)
  609. Man soll junge Bäume biegen, aber nicht brechen
  610. Man soll nicht alles an einen Nagel hängen
  611. Man soll nicht kratzen, was einen nicht juckt
  612. Man soll nicht leeres Stroh dreschen
  613. Man sollte die Wahrheit dem anderen wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpfen kann – nicht wie ein nasses Tuch um den Kopf schlagen, Max Frisch (1911-1991)
  614. Man stirbt nur einmal und für so lange, Moli‚re, Der Liebesverdruss
  615. Man straft gern am Gesind‘, was verbrochen hat das Kind
  616. Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht
  617. Manche Sitten sind arrivierte Laster, Henry Miller (1891-1980)
  618. Manchen Leuten kann nur das Echo das letzte Wort streitig machen
  619. Mancher braucht einen neuen Menschen und kauft nur einen neuen Rock
  620. Mancher droht, der selber zittert
  621. Mancher erträgt eigenes UnGlück leichter als fremdes Glück
  622. Mancher Gesandter ist kein Geschickter
  623. Mancher kommt erst zu Brot, wenn er nicht mehr beissen kann
  624. Mancher kriecht und kommt doch zu nichts
  625. Mancher schiesst ins Blaue hinein und trifft ins Schwarze
  626. Mancher will immer eine Extrawurst gebraten haben
  627. Mancher will wie ein Fürst bedient werden und wie ein Handwerker bezahlen
  628. Mancher wollte Maler werden und bracht’s zum Pinsel nur auf Erden
  629. Mein Name ist Hase, ich weiss von nichts
  630. Mein und Dein bringt alles Unglück herein
  631. Menschen werden alt, weil sie ihre Ideale im Stich lassen, Kenneth B Haas
  632. Mische Dich nicht in fremde Händel!
  633. Mit dem Bezahlen verplempert man das meiste Geld
  634. Mit der Lüge kommt man durch die ganze Welt, aber nicht wieder zurück
  635. Mit der Wahrheit kann man allenfalls leger umgehen – lügen muss man ganz genau, Hans Kasper (*1916)
  636. Mit der Zeit wird auch die kleinste Bürde schwer
  637. Mit einer Handvoll Gewalt kommt man weiter als mit einem Sack voll Recht
  638. Mit Geduld und Spucke fängt man manche Mucke
  639. Mit Gold ist jede Festung zu erobern
  640. Mit grossen Herren ist schlecht Kirschen essen
  641. Mit Recht erscheint uns das Klavier, wenn’s schön poliert, als Zimmerzier, Busch, Fips der Affe
  642. Mit Speck fängt man Mäuse
  643. Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein
  644. Morgenstund hat Gold im Mund
  645. Nach der Gesundheit leben ist ein elend Leben
  646. Nach getaner Arbeit ist gut ruhen
  647. Nach und nach kommt sicher zum Ziel
  648. Nachbarin! Euer Fläschchen! Goethe, Faust
  649. Nachtigall, ich hör dir trappsen, Berliner Redensart
  650. Nadel ohne Spitz‘ ist nicht viel nütz
  651. Neid ist sein eigener Folterknecht
  652. Neue Besen kehren gut
  653. Neuerung macht Teuerung
  654. Nicht die Geburt macht schlecht und gut, von Adel ist, wer edles tut
  655. Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir nach Seneca ,Hat aber genau das Gegenteil gemeint und auch gesagt !!!
  656. Nicht jeder, der seiner Frau einen Nerz verweigert, ist ein Tierschützer Chris Howland
  657. Nicht vielen, nur den besten wolle gefallen!
  658. Nicht wer wenig hat, sondern wer wenig weiss, ist arm
  659. Nichts aufschieben, denn das früher Getane bringt früher Zinsen
  660. Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt, Marie v Ebner-Eschenbach
  661. Nichts ist zu schwer für den, der will
  662. Nichts lässt sich leichter bauen und schwerer abreissen als Luftschlösser
  663. Nichts macht so müde wie Nichtstun
  664. Nichtssagende Menschen reden am meisten
  665. Nimm dich in Acht vor Wein und Liebe, sie machen beide blind
  666. Nimm die Stunde wahr, ehe sie entschlüpft, Schiller
  667. Nimmt der Wein den Kopf dir ein, sind auch die Füsse nicht mehr dein
  668. Nord, Ost, Süd, West, zu Haus ist’s am best
  669. Normale Menschen halten Ordnung, das Genie beherrscht das Chaos
  670. Not macht erfinderisch
  671. Not, Person und Zeit machen die Gesetze eng und weit
  672. Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen Die anderen Menschen sind von Ideen besessen, S Taylor
  673. Nur mit den Augen der anderen kann man seine Fehler gut sehen
  674. Ohne Fleiss kein Preis
  675. Ohne Fleiss kein Schweiss
  676. Ohne Gold ist selbst das Licht finster
  677. Ohne Köder ist schlecht Fische fangen
  678. Ohne Übung und Erfahrung lernet man’s nicht, Luther
  679. Ora et labora! Klosterregel
  680. Orden sind Spielzeug für große Kinder
  681. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich
  682. Papier ist geduldig
  683. Pfennig im Beutel ist ein guter Kumpan
  684. Pferdehufen, Katzenklauen und Spielerhänden ist nicht zu trauen
  685. Phantasie ist ein guter Genius oder unser Dämon, Kant
  686. Probieren geht über Studieren
  687. Prozessiert um eine Kuh, Ihr legt ein Pferd noch dazu
  688. Rache ist Blutwurst, Volksmund
  689. Rauche nie im Bett, die Asche die herunterfällt, könnte Deine sein!
  690. Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend Paar, frei nach Schiller
  691. Recht tun lässt sanft ruhn
  692. Rechten und Borgen macht Kummer und Sorgen
  693. Rede wenig mit andern, aber viel mit Dir selbst
  694. Rede wenig, höre mehr, das Plaudern bringt dir wenig Ehr
  695. Rede wenig, rede wahr, zehre wenig, zahle bar
  696. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
  697. Reden kommt von Natur, Schweigen vom Verstande
  698. Reim dich oder ich fress dich! Gottfried W Sacer
  699. Reisen ist das beste Mittel zur Selbstbildung, K J Weber
  700. Religion ist die Versicherung im Diesseits gegen Feuer im Jenseits, Robert Lembke
  701. Religion ist Opium für’s Volk
  702. Reue kommt langsam, aber gewiss
  703. Rickeracke! Rickeracke! Geht die Mühle mit Geknacke, Busch, Max und Moritz
  704. Rom ward nicht an einem Tage erbaut
  705. Sage nicht alles, was Du weisst, aber wisse immer, was Du sagst
  706. Salz und Brot machen Wangen rot
  707. Samiel, hilf! Weber, Der Freischütz
  708. Scharfe Schwerter schneiden sehr, scharfe Zungen noch viel mehr
  709. Schau der Furcht in die Augen, und sie wird zwinkern
  710. Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund deiner Einsamkeit, de Saint-Exup‚ry
  711. Scherben bringen Glück
  712. Schimmer und Flimmer dauern nicht immer
  713. Schlafen ist eine Form von Kritik, vor allem im Theater, George Bernard Shaw
  714. Schlafende Hunde soll man nicht wecken
  715. Schloss und Schlüssel macht man nicht für treue Finger
  716. Schmeichler sind Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen
  717. Schmücke Dich nicht mit fremden Federn!
  718. Schnelle Rach‘ und jäher Zorn haben manch gut Spiel verlor’n
  719. Schöne Blumen stehen nicht lange am Wege
  720. Schöne Gesichter haben viele Richter
  721. Schöne Tage soll man abends loben, schöne Frauen morgens
  722. Schuster, bleib bei deinen Leisten! Sprichwort nach Plinius
  723. Schwachheit, dein Name ist Weib! Shakespeare, Hamlet
  724. Schwäger haben sich gerne, aber nur in der Ferne
  725. Schweigen ist die unerträglichste Erwiderung, Gilbert Keith Chesterton
  726. Schweigen und Denken mag niemand kränken
  727. Sein Licht soll man nicht unter den Scheffel stellen
  728. Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage, Shakespeare, Hamlet
  729. Sein Schicksal schafft sich selbst der Mann, G Kinkel
  730. Seine Ehre verpfändet der am leichtesten, der keine besitzt
  731. Seine Pflichten nicht versäumen ist mehr als große Dinge träumen
  732. Seine schmutzige Wäsche soll man zuhause waschen
  733. Seinen Kohl zieht mancher mit mehr Sorgfalt als seine Buben
  734. Selten kommen grosses Glück und Verstand zusammen
  735. Seltener Besuch vermehrt die Freundschaft
  736. Seltsam, wie sehr man die Laster verachtet, die man nicht selber hat
  737. Sesam, öffne dich! aus Tausendundeine Nacht
  738. Sich regen bringt Segen
  739. Sich selbst besiegen, ist der schönste Sieg, Friedrich v Logau
  740. Sie singen ungleich, der Traurig und der Freudenreich
  741. Sieben auf einen Streich, Grimms Märchen
  742. Sieh auf Dich und die Deinen, danach schilt auf Mich und die Meinen
  743. Sind der Bauleute zu viele, so wird das Haus schief
  744. Sind die sieben Brüder nass, regnet’s lang ohn‘ Unterlass, Bauernregel für den 276
  745. Singe, wem Gesang gegeben, Ludwig Uhland, Freie Kunst
  746. So ein paar grundlegende Zitate zieren den ganzen Menschen, Heine
  747. So geht es mit Tabak und Rum: Erst bist du froh, dann fällst du um, Wilhelm Busch
  748. So viel Häuser, so viel Dächer, so viel Mäuler, so viel Geschmäcker
  749. Soll der Bär tanzen, muss er jung in die Schule gehen
  750. Sorgen ertrinken nicht in Alkohol Sie können schwimmen, H Rühmann
  751. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not
  752. Sparsamkeit ist eine gute Einnahme, Cicero
  753. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?,Grimms Märchen
  754. Sprich nicht weiter, wenn Du überzeugt hast!
  755. Springe nicht über den Graben, wenn der Steg daneben ist!
  756. Squash ist eine Sauna, in der man viel rennen muss, Henry Kissinger
  757. St Elisabeth sagt an, was der Winter für ein Mann, Bauernregel für den 1911
  758. St Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot, Bauernregel für den 257
  759. Statt nach bessrer Zeit ihr schreit, macht selber doch die bessre Zeit!
  760. Staunen ist der erste Grund der Philosophie, Aristoteles
  761. Steter Tropfen höhlt den Stein
  762. Stets ist die Sprache kecker als die Tat, Schiller, Die Piccolomini
  763. Stille Wasser gründen tief
  764. Stöhnen ist die halbe Arbeit
  765. Strategie ist die Wissenschaft des Gebrauchs von Zeit und Raum, von Gneisenau
  766. Tadeln ist leichter als besser machen
  767. Takt besteht darin, dass man weiss, wie weit man zu weit gehen darf, Jean Cocteau
  768. Taktlosigkeit ist der Entschluss, etwas zu sagen, das alle denken, Oscar Wilde
  769. Taube Nüsse und eitle Herrn klappern, aber haben kein‘ Kern
  770. Tauben Ohren predigt man vergebens
  771. Tausend Freunde, das ist wenig, ein Feind, das ist viel
  772. Tischlein deck dich, Esel streck dich, Knüppel aus dem Sack! Grimms Märchen
  773. Tote Gelehrsamkeit bringt’s im Leben nicht weit
  774. Trau keinem über dreißig, Studentenspruch der 60er
  775. Trau, schau wem! Sprichwort
  776. Trink‘, aber sauf‘ nicht, disputir‘, aber rauf‘ nicht!
  777. Tritt Matthäus stürmisch ein, wird’s bis Ostern Winter sein, Bauernregel für den 219
  778. Trocken wird das Frühjahr sein, ist St Lambert klar und rein, Bauernregel für den 179
  779. Trunkene Freude, nüchternes Leid
  780. Tugenden muss man achten, Untugenden kann man lieben
  781. Über sein Können hinaus ist niemand verpflichtet, Celsus
  782. Übermut tut selten gut, Sprichwörtliche Redensart
  783. Üble Botschaft kommt immer zu früh
  784. Übung macht den Meister
  785. Um wahrhaft beliebt zu sein, darf man weder zu klug, noch zu dumm tun
  786. Unabhängig nennt man Leute, die von ihrem Geldbeutel abhängen
  787. Undank ist der Welt Lohn
  788. Ungeduld und Zorn machen alle Dinge verworrn
  789. Ungeschliffen schneidet nicht
  790. Unglück macht Menschen Wohlstand macht Ungeheuer, Victor Hugo
  791. Unkraut vergeht nicht
  792. Unrecht Gut gedeihet nicht
  793. Unser Wissen ist Stückwerk, 1Korinterbrief, um 55 nChr
  794. Unter den Blinden ist der Einäugige König
  795. Unter jedem Dach wohnt ein Ach
  796. Unter Schwätzern ist der Schweiger der Klügste
  797. Unterm schlechten Kleid schlägt oft das beste Herz
  798. Unverhofft kommt oft
  799. Unwissenheit ist der schlimmste Fehler
  800. Unzufriedenheit mit sich selbst bildet ein Grundelement jedes echten Talents, Anton Tschechow (1860-1904)
  801. Veni, vidi, vici, Caesar
  802. Verbotene Speise schmeckt am besten
  803. Verbunden werden auch die Schwachen mächtig, Schiller, Wilhelm Tell
  804. Vergebens besitzt, wer nicht geniesst
  805. Vergessen ist oft schwerer, als sich zu erinnern
  806. Versprechen und Halten ist zweierlei
  807. Versprochene Beeren füllen die Körbe nicht
  808. Verzeihen ist die beste Rache
  809. Viel lesen und nicht durchschauen ist viel essen und nicht verdauen
  810. Viele Hunde sind des Hasen Tod
  811. Viele Köche verderben den Brei
  812. Viele Köpfe gehen schwer unter einen Hut
  813. Viele Lichter verdanken bloss ihrem Leuchter, dass man sie sieht
  814. Viele verlieren den Verstand nicht, weil sie keinen haben, Gracian
  815. Viele, die auf ihren Charakter pochen, haben nur einen dicken Kopf
  816. Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber diese ist die unsere, Jean-Paul-Satre (1905-1980)
  817. Vier Augen sehen mehr als zwei
  818. Vögel, die zu früh singen, fängt am Abend die Katze
  819. Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale
  820. Vollkommene Politik besteht darin, niemals das letzte Motiv zu enthüllen, B Disraeli
  821. Vom Hörensagen und Wiedersagen ward mancher schon aufs Maul geschlagen
  822. Vom Unglück zieh erst ab die Schuld, was übrig ist, trag in Geduld, Theodor Storm, Sprüche
  823. Von der Stirne heiss, rinnen muss der Schweiss, soll das Werk den Meister loben, Schiller, Die Glocke
  824. Von Müllers Henn‘ und Witwers Magd ward selten Hungersnot geklagt
  825. Von schönen Reden wird keiner satt
  826. Von Worten zu Werken ist ein langer Weg
  827. Vor alten Männern soll man Ehrfurcht, vor alten Weibern eher Furcht haben
  828. Vor bösem Leumund ist niemand sicher
  829. Vor Johanni bitt um Regen, nachher kommt er ungelegen, Bauernregel für den 246
  830. Vorsicht ist besser als Nachsicht
  831. Wahrheit ist ein selten Kraut, noch seltner wer sie selbst verdaut
  832. Wären alle reich, so wollte niemand das Boot rudern
  833. Warte nie bis Du Zeit hast!
  834. Was bald reif wird, wird bald faul
  835. Was dem Dummen einleuchtet, das ist ihm die grösste Weisheit
  836. Was dem einen recht ist, ist dem andern billig
  837. Was der August nicht kocht, lässt der September ungebraten
  838. Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht
  839. Was Du hast in deinem Haus, plaudere nicht vor andern aus
  840. Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
  841. Was Du heute kannst besorgen, ist morgen vielleicht schon überflüssig
  842. Was Du mit Geld nicht bezahlen kannst, bezahle wenigstens mit Dank
  843. Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu
  844. Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten
  845. Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden, Friedrich Dürrenmatt (1921-1990)
  846. Was fürchtest du den Tod, Väterchen? Es hat ja noch keiner erlebt, dass er gestorben ist, Russisches Sprichwort
  847. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr
  848. Was hilft gut bedacht, wird’s nicht gut gemacht
  849. Was hinten rauskommt, ist nicht das, was man vorne reinsteckt
  850. Was ist Reue? Eine große Trauer darüber, dass wir sind, was wir sind, Marie v Ebner-Eschenbach
  851. Was kümmert es die Eiche, wenn eine Sau sich an ihr schabt?
  852. Was lange währt, ist überholt, bevor es fertig ist
  853. Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben
  854. Was man wünscht, das glaubt man gern
  855. Was man zu lang bedenkt, das wird bedenklich
  856. Was nicht ist, das kann noch werden, Uhland, Frühlingsglaube
  857. Was tun? spricht Zeus, Schiller, Die Teilung der Erde
  858. Was von mir ein Esel spricht, das acht ich nicht, Gleim, Der Löwe und der Fuchs
  859. Wehe, wenn sie losgelassen, Schiller, Lied von der Glocke
  860. Weiberregiment nimmt selten gut End
  861. Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen
  862. Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt, Herder
  863. Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht
  864. Wen’s juckt, der kratzt sich
  865. Wenig und oft machen zuletzt viel
  866. Wenn Arbeiten so leicht wär‘, so tät’s der Bürgermeister selbst
  867. Wenn das Aug‘ nicht sehen will, so helfen weder Licht noch Brill‘
  868. Wenn das Fest vorbei ist, so will niemand den Saal kehren
  869. Wenn das Schwein am fettesten ist, so hat es den Metzger am meisten zu fürchten, Abraham a Santa Clara
  870. Wenn dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis und bricht sich ein Bein
  871. Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg gehen
  872. Wenn der Reiter nichts taugt, hat das Pferd schuld
  873. Wenn der Wächter nicht wacht, so wacht der Dieb
  874. Wenn die Gewalt kommt, geht das Recht auf Krücken
  875. Wenn die Henne kräht und piept der Hahn, so steht’s dem Hause übel an
  876. Wenn die Herren vom Rathaus kommen, sind sie am klügsten
  877. Wenn die Sau satt ist, stösst sie den Trog um
  878. Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens versichert sein, dass sie sich irren, Goethe (1749-1832)
  879. Wenn es geschehen ist, kann man nichts mehr daran verderben
  880. Wenn Hochmut aufgeht, geht Glück unter
  881. Wenn jeder vor seiner Tür fegt, wird es überall sauber
  882. Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr, Bauernregel
  883. Wenn man die Gerechtigkeit biegt, so bricht sie
  884. Wenn man einem übel will, find’t man der Axt leicht einen Stiel
  885. Wenn man keine Gelegenheit hat, muss man eine machen
  886. Wenn man nicht hat, was man liebt, muss man lieben, was man hat, franz Sprichwort
  887. Wenn man seinen Hund ertränken will, so sagt man, er habe die Tollwut
  888. Wenn man vom Teufel spricht, ist er nicht weit
  889. Wenn nur Brot da wär‘ zum Essen! – Zähne würden sich schon finden
  890. Wenn sich die Mägde zanken, kommt die Wahrheit heraus
  891. Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte
  892. Wenn zwei dasselbe tun, so ist es nicht dasselbe
  893. Wenn zwei Esel einander unterrichten, wird keiner ein Doktor, sprichwörtliche Redensart
  894. Wenn’s am besten schmeckt, soll man aufhören
  895. Wer alles beschreiben will, baut der Sprache die Fenster zu, Ernst Jünger
  896. Wer alles schlucken will, wird schlecht verdauen
  897. Wer allzeit gesund lebt, wird mit hohem Alter bestraft
  898. Wer allzeit säuft und allzeit schlemmt, behält zuletzt kein ganzes Hemd
  899. Wer alt wird, lebt nicht länger, es erscheint ihm nur länger
  900. Wer am meisten jammert, fühlt sich am wohlsten
  901. Wer andere schimpft, den schimpfen auch andere
  902. Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
  903. Wer andern eine Grube gräbt, ist selbst ein Schwein
  904. Wer auf die Ewigkeit hofft, muss sehr lange warten
  905. Wer auf Rache aus ist, der grabe zwei Gräber, Aus China
  906. Wer barfuss geht, den drücken die Schuhe nicht
  907. Wer bauen will, muss zwei Pfennige für einen rechnen
  908. Wer behauptet, die Frauen zu kennen, ist kein Gentleman, Shaw
  909. Wer das Feuer haben will, muss den Rauch leiden
  910. Wer das Schmutz’ge anfasst, den besudelt’s, Kleist
  911. Wer das Schwert nimmt, der soll durch das Schwert umkommen, Bibel, Matthäus 26,52
  912. Wer den Acker pflegt, den pflegt der Acker
  913. Wer den Flüssen wehren will, muss die Quellen verstopfen
  914. Wer den Heller nicht ehrt, ist den Taler nicht wert
  915. Wer den Kern essen will, muss die Nuss knacken
  916. Wer den kleinen Finger gibt, dem nimmt man die ganze Hand
  917. Wer den Ruf des Frühaufstehens hat, kann getrost im Bett bleiben
  918. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen
  919. Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung
  920. Wer die Dornen scheut, kommt nicht in den Busch
  921. Wer die Flinte ins Korn wirft, sollte sich die Stelle gut merken
  922. Wer die Menschen kennt, liebt die Tiere
  923. Wer Dir von andern schlecht spricht, spricht auch andern schlecht von Dir
  924. Wer durchs Zwiebelfeld geht, riecht danach
  925. Wer ein grosses Maul hat, muss einen breiten Rücken besitzen
  926. Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, muss seine Fehler wiederholen
  927. Wer eine schöne Schwester hat, bekommt leicht einen Schwager
  928. Wer einem Reichen schenkt, gibt dem Teufel zu lachen
  929. Wer einen Bauern betrügen will, muss einen Bauern mitbringen
  930. Wer einkauft, hat hundert Augen nötig, wer verkauft, nur eins
  931. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht
  932. Wer erst ins Stolpern kommt, ist nah dem Fall
  933. Wer etwas sagt, verrät sich, wer schweigt, verrät die anderen
  934. Wer etwas will gelten, der komme selten!
  935. Wer fragt, der lernt
  936. Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten, wer nicht fragt, bleibt es
  937. Wer fröhliche Nacht sucht, verliert guten Tag
  938. Wer früher anfängt, wird früher müde
  939. Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten, Schiller, Wilhelm Tell
  940. Wer gerne gibt, fragt nicht lange
  941. Wer grob ist, ist noch lange nicht stark
  942. Wer gut gesattelt, reitet gut
  943. Wer höher steigt als er sollte, fällt tiefer als er wollte
  944. Wer hundert Jahre raucht und trinkt, kann alt werden
  945. Wer im Galopp lebt, geht im Trab zum Teufel
  946. Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen
  947. Wer im Rohr sitzt, hat gut Pfeifen schneiden
  948. Wer immer hofft, stirbt singend
  949. Wer ins Feuer bläst, dem fliegen die Funken in die Augen
  950. Wer kein Gehirn hat, habe Beine!
  951. Wer Land besitzt, hat Streitigkeiten zu gewärtigen
  952. Wer lange droht, macht Dich nicht tot
  953. Wer langsam trinkt, begiesst sich nicht
  954. Wer leicht glaubt, wird leicht betrogen
  955. Wer mit den Hunden zu Bett geht, steht mit den Flöhen auf
  956. Wer mit der Hoffnung fährt, hat die Armut zum Kutscher
  957. Wer morgens nichts arbeitet, ist abends trotzdem müde
  958. Wer morgens zerknittert ist, hat den ganzen Tag zeit sich zu entfalten
  959. Wer nach Rom geht, der lasse die Frömmigkeit zu Haus
  960. Wer nicht arbeitet, soll wenigstens gut essen
  961. Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss nehmen, was übrig bleibt
  962. Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, ist ein Narr sein Leben lang
  963. Wer nicht weise reden kann, der schweig‘ und heiss‘ ein weiser Mann!
  964. Wer nicht zu sparen weiss, dem nützt das Gewinnen nichts
  965. Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab
  966. Wer nichts hat, verliert nichts
  967. Wer nie sein Brot im Bett ass, weiss nicht wie Krümel drücken
  968. Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen
  969. Wer recht handelt, hat das Licht nicht zu fliehen
  970. Wer satt ist, lobt das Fasten
  971. Wer Scherz ausgibt, muss Scherz einnehmen
  972. Wer schläft, sündigt nicht, wer vorher sündigt, schläft besser, Berliner Redensart
  973. Wer sein eigener Lehrmeister sein will, hat einen Narren zum Schüler
  974. Wer seinen Zorn bezwingt, hat seinen Feind besiegt
  975. Wer sich am Ziele glaubt, geht zurück, Lao-Tse
  976. Wer sich auf andere verlässt, der ist verlassen
  977. Wer sich auf die Welt verlasst, hat den Aal beim Schwanz gefasst
  978. Wer sich heute freuen kann, der soll nicht warten bis morgen
  979. Wer sich nicht kann wehren, wird sich nicht lange nähren
  980. Wer sich nicht selber achtet, wird auch von andern nicht geachtet
  981. Wer sich selbst bemitleidet, verliert das Mitleid der anderen
  982. Wer sich unter die Kleie mengt, den fressen die Schweine
  983. Wer sich vor einem Menschen verneigt, kehrt einem anderen den Rücken
  984. Wer sich zum Esel macht, dem will jeder seine Säcke auflegen
  985. Wer sich zum Lamm macht, den fressen die Wölfe
  986. Wer Spass versteht, weiss auch, was Ernst ist
  987. Wer trunken wird ist schuldig, nicht der Wein
  988. Wer tugendhaft lebt, wird geachtet, aber nicht beneidet
  989. Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein, Bibel, Johannes 8,7
  990. Wer viel fragt, kriegt viel Antwort
  991. Wer viel redet, erfährt wenig
  992. Wer viel redet, hat etwas vergessen: das Denken
  993. Wer viele Eisen im Feuer hat, dem werden einige kalt
  994. Wer vom Gericht bringt heile Haut, der mag wohl jauchzen überlaut
  995. Wer wenig haben will, muss viel verlangen
  996. Wer Wind sät, wird Sturm ernten
  997. Wer zu hoch hinaus will, stösst gewöhnlich oben an
  998. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
  999. Wer zuletzt lacht, lacht am besten
  1000. Wer zum Galgen geboren ist, ersäuft nicht
  1001. Wer’s Glück hat, dem kalbt ein Ochs
  1002. Wes Brot ich esse, des Lied ich singe
  1003. Wie der Herr, so der Knecht
  1004. Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen
  1005. Wie die Bezahlung, so die Arbeit
  1006. Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um anderer Leute Sachen so wenig kümmerte als um seine eigenen, G Chr Lichtenberg
  1007. Wie kann ein Mensch wahrhaft bleiben, der täglich lächeln muss, wo es nichts zu lachen gibt, Curt Goetz
  1008. Wie man sich bettet, so schläft man
  1009. Wie’s in den Wald hineinschallt, schallt’s wieder heraus
  1010. Willst Du gern die Tochter han, sieh zuvor die Mutter an
  1011. Willst du unbeneidet sein, freu dich deines Glück s allein
  1012. Wir hassen bald, was oft uns Furcht erregt, Shakespeare
  1013. Wir leben nicht, um zu essen, wir essen, um zu leben, Sokrates
  1014. Wir wollen alle Tage sparen, und brauchen alle Tage mehr, Goethe, Faust II
  1015. Wissen ist Macht, FBacon, 1561-1626
  1016. Wo das Gold spricht, schweigt jede Zunge
  1017. Wo das Saufen eine Ehre ist, ist das Kotzen keine Schande
  1018. Wo der Teufel nicht selbst hin will, schickt er einen Pfaffen
  1019. Wo die Esse raucht, fehlt’s nicht an Freunden
  1020. Wo du hörest Schwüre, steht die Lüge vor der Türe
  1021. Wo ein Brutus lebt muss Caesar sterben, Schiller, Die Räuber
  1022. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg
  1023. Wo es keine Sklaven gibt, da gibt es auch keine Tyrannen
  1024. Wo Frösche sind, da gibt es auch Störche
  1025. Wo gehobelt wird, da fallen Späne
  1026. Wo kein Kläger, da ist auch kein Richter
  1027. Wo Rauch ist, muss auch Feuer sein
  1028. Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann sich kein Gebild gestalten Schiller, Die Glocke
  1029. Wo Verstand ist, da braucht es nicht viele Worte
  1030. Wo viel Licht ist, ist auch Schatten
  1031. Wohl begonnen, ist halb gewonnen
  1032. Wohl schweigen ist eine grössere Kunst als wohl reden
  1033. Wohltun trägt Zinsen
  1034. Womit man umgeht, das hängt einem an
  1035. Zielen ist nicht genug, es gilt zu treffen
  1036. Zins hat schnelle Füsse, er läuft, eh man sich umsieht
  1037. Zu Gott hinken die Leute, zum Teufel laufen sie
  1038. Zu Silvester ein gutes Gewissen ist besser als Punsch und gute Bissen, Bauernweisheit
  1039. Zu wissen wie man anregt, ist die Kunst des Lehrens, H Fr Amiel
  1040. Zufriedenheit wohnt mehr in Hütten als in Palästen
  1041. Zum Lernen ist niemand zu alt
  1042. Zur Knechtschaft wird keiner gezwungen, der zu sterben bereit ist
  1043. Zur Sache, Schätzchen! Filmtitel von 1968
  1044. Zwei können zu gleicher Zeit singen, aber nicht zu gleicher Zeit reden
  1045. Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust, Goethe, Faust
  1046. Zwei Tauben in der Pfanne sind besser als ein Spatz auf dem Dach
  1047. Zweimal kann niemand, einmal muss jeder sterben

Quelle: >90% UseNet

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