Parkett selbst verlegen ist nicht so schwer

Selbst Parkett zu verlegen ist für Heimwerker mit einigen Tipps möglich. Nachdem die Verlegesysteme heute einfacher sind, können auch Ungeübte Hand anlegen und ein schönes Ergebnis erzielen. Einiges gilt es aber dennoch zu beachten, wenn man unliebsame Überraschungen vermeiden möchte. Neben der richtigen Ausstattung, ist auch die Wahl des Parketts relevant. Für Selbstverleger eignet sich am besten ein Fertigparkett. Anders als Stab- oder Mosaikparkett oder gar Massivparkett lässt sich dieses recht leicht verlegen.

Wichtig beim Verlegen von Parkett – Der richtige Untergrund

Massivparkett benötigt wie alle genannten Parkettarten einen trockenen, sauberen, ebenen und möglichst fachgerecht ausgeführten Untergrund, sprich Boden. Ebenfalls für alle Parkettarten gilt: Vor dem Verlegen sollten die Dielen einige Stunden im gleichen Raum gelagert werden. Holz ist ein Naturprodukt, das sich je nach Umgebungsbedingungen verformt. Beim Massivparkett sollten Sie sich vorher klar machen, welchem Muster Sie bei der Verlegung folgen wollen. Hilfreich können auf dem Boden aufgebrachte Hilfslinien sein. Vor dem Verlegen wird der Untergrund mit Kleber bestrichen. Wenn die Massivparkettdielen verlegt sind, prüfen Sie mit einer Latte, ob sie eine ebene Fläche bilden. Bevor Sie dann mit der Behandlung des Holzes beginnen, also abschleifen und versiegeln, sollten Sie das Parkett mindestens eine Woche ruhen lassen. Dann sollte das Parkett zwei- bis dreimal geschliffen und versiegelt werden.

Stab- und Mosaikparkett besser vom Profi

Stab- und Mosaikparkett sind noch eher etwas für Verlegeprofis. Die feinen Holzteile und die Verbindungen mittels Hirnholzfedern erfordern einiges Geschick. Daher sollte der Selbstverleger eher zum Fertigparkett greifen. Der große Vorteil besteht in den bereits fertig behandelten Oberflächen. Nachteilig wirkt sich die geringe Echtholzschicht aus, die später kaum noch abgeschliffen und neu behandelt werden kann. Die meisten Fertigparkett-Systeme sind heute mit Nut und Feder und einer sogenannten Klick-Mechanik versehen. Das heißt, man setzt die Holzdielen aneinander und klickt sie ineinander ein. So entsteht sehr schnell eine große verbundene Fläche. Fertigparkett kann ohne weitere Befestigung am Boden verlegt werden. In diesem Fall sollte aber an den Wänden ein Abstand von ein bis zwei Zentimetern eingehalten werden, damit das schwimmend verlegte Parkett sich dehnen kann. Auch Massivholzparkett kann natürlich mit dem Boden verklebt werden oder festgenagelt werden. Es entsteht eine sofort begehbare Fläche, die durch die Holzoptik jeden Raum edler erscheinen lässt.

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Holzböden schnell und günstig verlegen

Wer einen Holzboden selber verlegen will, sollte sich auf alle Fälle ein Grundwissen beim Fachmarkt, oder im Internet aneignen. Wichtig ist die Wahl der Bodenbeläge, soll es ein Laminat, oder ein Parkett sein. Beide Beläge gibt es mit verschiedenen Mustern und Farbvarianten und beide Beläge gibt es als „Nut- und Feder – Boden“. Das heißt, die Nut und die Feder können ganz einfach zusammengesteckt werden und der Boden kann somit schwimmend verlegt, d.h. nicht geklebt werden.

Tipps und Tricks

Unumgänglich für die lange Haltbarkeit des neuen Bodens ist der Aufbau des Untergrundes. Ist der Estrich uneben, muss er gespachtelt werden. Besteht die Gefahr der Feuchtigkeit, so ist eine entsprechende Schutzfolie zu verwenden. Nahezu selbstverständlich sollte dann noch eine Trittschalldämmung sein um die Geräuschentwicklung einzudämmen. Wichtig ist, dass man die genauen Raummaße aufschreibt, ehe man sich im Baumarkt oder Fachhandel für einen Boden entscheidet. Der Verkäufer wird auf Grund der Raummaße den Bedarf an Bodenmaterial berechnen. Sobald nun der Bodenbelag geliefert ist, kann man sich auch schon auf die Verlegung vorbereiten. Wichtig ist, dass man sich einen Arbeitsplatz mit einer Handkreissäge oder einer Stichsäge einrichtet. Bevorzugt auf einer Terrasse oder im Garten. Damit bleibt schon ein großer Staubanteil draußen.

Ein paar wichtige Utensilien

Rollmeter, eine Wasserwaage und ein Messer sollten ebenfalls zur Hand sein und dann kann man auch schon starten. Zuerst wird die Schutzfolie gegen Feuchtigkeit aufgelegt und verklebt. Hernach die Trittschalldämmung verlegt und dann kann man auch schon mit dem eigentlichen Boden beginnen. Bitte zu berücksichtigen, dass von der Wand zu Boden ca. 1,5 cm Abstand sein soll, damit der Boden „arbeiten“ kann. Als Abstandhalter können kleine Holzpflöcke verwendet werden. Die Verlegung selbst geht dann mit „Nut und Feder“ recht flott, ein regelmäßiger Blick auf das Muster gewährleistet ein gutes Ergebnis. Zum Abschluss werden dann noch die Leisten angebracht. Hierfür gibt es ganz praktische Clip-Systeme im Baumarkt. Schon ist der Boden fertig und ist auch sofort begehbar.

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Kategorie Bauanleitungen

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