Das neue Eyesworld 3D VR Headset

Bobo Vr z3Bobo Vr z3

3D ist interessant, aber fast immer zu kostspielig, wenn man diese recht eigene Welt betreten möchte. Nachdem mich mein erstes Cardboard aus Pappe angefixt hatte, war es Zeit den nächsten Schritt zu tun. Nach einer langen Suche, habe ich mich für das Eyesworld Virtual Reality Headset entschieden, da dieses für weniger als 30 Euro angeboten wird und im Handel gut bewertet ist. Somit steht mir nichts mehr im Weg, Filme und Spiele in echtem 3D zu genießen. Auch die technischen Details sind meiner Meinung nach sehr überzeugend für diesen Preis und gerade die Möglichkeit um die Pupillendistanz einzustellen, hat bei mir den letzten Ausschlag gegeben, mich für dieses Kit zu entscheiden. Aber kann das Handy dabei mithalten?

Nach dem Auspacken wurde ich überraschenderweise nicht von diesem Produkt enttäuscht – ich rechnete noch immer mit einem Haken bei diesem Angebot. Die Verarbeitung ist sehr gut und auch der Tragekomfort ist perfekt. Für mich als Besitzer eines Samsung Galaxy Note 3, das mit einem zusätzlichen Bumpergehäuse doch recht groß ist, war die Überraschung nicht sehr groß, als das Smartphone nicht ganz in das Gerät passte. Etwas quetschen, noch ein bisschen drücken ….

So hätte es eigentlich funktionieren sollen: Magnetverschluss-Klappe öffnen, Smartphone einlegen, ggf. Kopfhörer seitlich herausführen, Klappe schließen. Fertig! Mein großes Handy war nur mit viel Überredungskunst im Gerät unterzubringen.

Bobovr z3 eingeschaltet auf dem Tisch

Bobovr z3 eingeschaltet auf dem Tisch

Verarbeitung ist sehr gut aber es fehlt doch etwas …

Die Linsen machen einen guten Eindruck und zur Reinigung liegt dem Produkt sogar ein Microfaser Brillenputztuch bei. Meine Google Cardboard Version aus Pappe war nur 10 Euro günstiger, doch die Qualität beider Geräte trennen wirklich Welten. Schon wenn man das Eyesworld 3D VR aufsetzt, schmiegt sich das Polster sehr angenehm an die Gesichtshaut. Die drei Trägergurte, die auf einen Punkt inter dem Kopf zusammenlaufen lassen sich ebenfalls kinderleicht einstellen, bis der gewünschte Tragekomfort erreicht ist.

Beim Spielen fällt leider auf, dass das Gerät nicht (!) mit einem Magnetschalter ausgestattet ist, wie es manche Headsets aus Pappe besitzten. Bei Filmen braucht man dies nicht, aber bei Spielen sehr wohl. Hier kann ich empfehlen ein Snakebyte idroid Controller nachzukaufen, der Maus-, Keyboard-, Maus/Keyboard- und Joystickmodus unterstützt. Wer also ernsthaft in 3D zocken möchte, hat damit gleich das volle Paket, das andere Spieler mit dem Pappkammeraden nicht haben. Zusammen im Paket – eine echte Gamerlösung für Smartphones von 4-5.5 Zoll Bilddiagonale.

Für mich nicht brauchbar, weil es an meinem Handy scheitert

Der Ausflug in 3D VR endet hier für mich, da mein Samsung Galaxy Note 3 nicht dafür geeignet ist. Die Pixel des Displays durch die 3D Brille betrachtet sind doch sehr grob. Hätte ich zuvor nicht gedacht, da das Display des Galaxy Note 3 doch sonst sehr scharf aussieht. Aus diesem Grund sollte man vor der Anschaffung es 3D VR Kits für das Mobiltelefon erst prüfen, ob das Gerät ein wirklich schnelles und hochauflösendes Display besitzt – sonst kann der schönste 3D Helm nichts damit umsetzen und der Spaß löst sich gleich wieder in Rauch auf.

Kategorie Produkte unter der Lupe

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