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Was braucht man zum bloggen? Kann ich das auch?

Reisebloggen was man dazu braucht

Hallo liebe Leser,
aus aktuellem Anlass möchte ich heute ein anderes Thema als ein Reiseziel beschreiben. Ich überlege in Zukunft mehr Aufklärung über dem Tellerrand zu machen. Spricht, euch hin und wieder auch eine Stütze oder Inspiration zu geben, eigene Inhalte und Meinungen im Netz zu teilen. Fast alle Europäer haben das Glück die eigene Meinung frei äußern zu können, ohne verfolgt zu werden. Darum sollte man dieses Recht auch unbedingt nutzen – zu viele Menschen in der Welt, haben dieses Grundrecht nicht! Macht davon Gebrauch – ob politisch, kreativ oder auch nur auf euren Reisen, da haben Sie sicher schon eigene Ideen entwickelt. Später beginnt man vielleicht auch mit dem Bloggen Geld zu verdienen, doch dazu lasse ich mich etwas später aus, fangen wir an.

Wie fängt man ein Blog an und was braucht man dazu?

Das Blogger Equipment, das man benötigt, bevor man mit dem Bloggen beginnt, richtet sich nach der Nische, in der Du ein Blog betreiben möchtest. Ein Reiseblog unterscheidet sich von einem Fashion und Modeblog in der materiellen Anforderung – ich brauche keinen Selfie Stick oder eine professionelle Beleuchtung im Haus.

Die Hardware zum Einsteigen hast Du sicher schon fast zusammen

Zunächst das Eingabegerät, um eure Blogs und Gedanken aufzuschreiben. Ich habe hierfür verschiedene Geräte, die ich mit auf die Reise nehme – das richtet sich danach, wieviel Gepäck ich mitnehmen kann. Auf einem Flug mit Ryanair hab ich nicht den Platz noch mein großes Toshiba Notebook und meine Nikon Kamera mit Ersatzobjektiven mitzunehmen. In dem Fall nehme ich nur mein großes Handy, ein Samsung Galaxy Note 3 und eine einfache Bluetooth Tastatur mit. Fotos macht das Note 3 bei Tageslicht ebenfalls ganz gut und die HD Videos sehen wirklich sehr gut aus, was soll ich da noch eine Video-Kamera mitschleifen, sonst hab ich ja selbst nichts vom Urlaub :)

Wieder Zuhause im Garten oder auf längeren Fernreisen bevorzuge ich mit meinem Notebook zu schreiben.

Dass man einen internetfähigen PC haben muss ist klar. Ich nutze den stationären PC nur noch um die Posts aufzufrischen und die Bilder in den Artikeln einzufügen. Inzwischen nutze ich sicher zu 80% mein Note 3 mit einer CSL Bluetooth Keyboard für 15 Euro. So kann ich überall drauf los tippen, ohne viel Platz dafür zu benötigen. Ein weiterer Pluspunkt ist für mich, dass ich auf einer Tastatur am Handy schneller als auf einem Notebook tippen kann, findet das besser selbst heraus.

Sicher hast Du schon eigene Geschichten im Kopf, dann überlege Dir einen Namen und bring vielleicht schon die ersten Beiträge zu Papier, wenn Du noch nicht sicher bist, wie Dein Blog laufen soll: Man benötigt idealerweise etwas technisches KnowHow, oder kennt jemanden, der dabei weiterhilft ein Blog im Internet zu starten, denn aller Anfang kann schwer sein, ich nenne die beiden Wege, die man später nur noch schwer wieder ändern kann:

Typ A: Du weißt noch nicht genau, ob ein Blog etwas für Dich ist und Du möchtest es erstmal kostenlos ausprobieren?

In diesem Fall rate ich Dir zu einem kostenlosen Blogservice bei Blogger oder WordPress. Dein Blog wird dort unter einer sogenannten Subdomain erreichbar sein wie z.B. http://meinblog.blogger.com. Um später etwas Geld mit dem Blog zu verdienen oder in der Gestaltung neue Wege zu gehen ist bei dieser Lösung etwas schwierig. Andererseites kannst Du noch immer Deine Beiträge exportieren, wenn es soweit ist und wie Typ B neu starten – und Deine alten Beiträge in das neue Blog importieren. Dennoch wird es erstmal einen großen Besuchereinbruch geben, wenn Du nochmal Deine Adresse wechselst. Im Rang fängst Du dann wieder bei Null an.

Typ B: Du weißt, was Du möchtest und willst von Anfang an alles richtig machen – sonst hat man später wieder viel Nacharbeit.

Du buchst Dir z.B. bei Domainfactory ein Webhostingpaket mit php und MySqlDatenbank und entscheidest Dich zu einer eigenen Domäne: http://www.MeinBlog.de
Wordpress läßt sich dort mit wenigen Klicks installieren und es kann sofort losgehen. Mit sofort meine ich, dass es ein paar Stunden dauert, bis Dein PC weiß, wo denn www.meinBlog.de ist, man nennt das ein DNS Update, worauf man warten muss – stelle es Dir wie ein Telefonbuch vor, in dem eingetragen wird, wo Dein Blog Zuhause ist. Und wenn Du eine Domäne bestellst, müssen erst alle anderen Rechner im Internet erfahren, dass Du jetzt mit Deinem Blog angefangen hast und wo es „wohnt“ – aber sonst ist es eine Sache von nur wenigen Minuten.

Das individualisieren ist natürlich noch etwas ganz anderes – keiner möchte ein Blog das aussieht wie Millionen andere Blogs im Netz. Aber wir reden heute nur über den Findungsprozess, und was man zum bloggen braucht, Optik ist vielleicht etwas für ein Folgethema, wenn Du bereits die ersten Artikel geschrieben hast.

Ohne Interesse und Geduld wird es nichts

 

Es gibt viele Blogs Internet, die nur bessere geistige Mülltonnen sind (wie so mancher Aufruf von Facebook). Doch jeder verfolgt eigene Ziele und viele Blogger sehen das Ziel erst, wenn sie an Erfahrung gewonnen haben – mir ging das genauso. Man sollte auch nicht voreilig über andere urteilen – mach mit und lerne. Es kommt dann schon bald der Zeitpunkt, wo Du Deine Statistik täglich sichtest, Du freust Dich über den Ansteig der Besuche in der Jetpack oder Google Analytics Statistik. Man lernt mit jedem Beitrag dazu und lernt die eigenen Leser besser kennen. Was die Besucher suchen oder wünschen ist ein Aspekt, den man nie ganz vergessen darf. Sonst könnte es sein, dass man zwar ein vor Artikeln strotzendes Blog hat, es aber keinen interessiert. Weil es zu unorganisiert ist oder der Inhalt nicht interessant genug ist oder oder oder. Aber ich bin sicher, das bekommst Du raus, wenn Du Dich dafür interessierst. Bei Fragen, freue ich mich natürlich über Kommentare, dann helfe ich weiter wenn ich kann.

Gute Inhalte in Bild und Text

Sei Objektiv: Fasse Dich selbst an die Nase, wenn Du surfst. Manchmal hast Du Zeit, manchmal nicht – und solche Menschen wie Dich, musst Du versuchen mit Deinen Fotos und Beiträgen zu greifen. Wähle das Hauptbild des Beitrags mit Bedacht, es muss ein Foto sein, das idealerweise Lust auf mehr bzw. neugierig auf Deinen Betrag macht.

Analysesoftware um den Blindflug zu vermeiden: Ein Google Konto erlaubt wichtige Einblicke in das Blog. Mit einem Codeschnipsel vom Service Google Analytics lassen sich die Besucher und deren Verhalten analysieren. Oft entdeckt man so Fehler, die sonst nicht auffallen würden. Auch die Google Webmaster Tools verraten Dir viel über Dein Blog, alles was Du dafür tun musst, ist eine kleine HTML Datei als Beweis für Deine Identität auf den Webspace hochzuladen.

Sei kontaktfreudig und schließe Dein Blog an Soziale Netzwerke an, die anderen beißen nicht und helfen häufig gern!

 

Die Leute erinnern Sich an Dich, nutze also Deinen Namen, oder den Deines Blogs als wäre es eine Marke. Ob Facebook, Twitter oder Instagram, nimm Teil, um so leichter werden andere Menschen auf Dich aufmerksam und besuchen Dein Blog. WordPress läßt seit dem JetPack Plugin zu, dass Blogbeiträge sofort auf allen möglichen sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Wenn Du kein WordPress nutzt, empfehle ich immer gerne TwitterFeed. Dieser kostenlose Dienst überwacht Deinen RSS Feed und publiziert dann auf Wunsch vollautomatisch Deine neuen Beiträge an Twitter,Facebook oder LinkedIn.
Folge anderen Bloggern und lerne. Ahme nach und experimentiere – die Reise im Netz ist sehr spannend. Auf diesem Weg kann man auch Freude gewinnen! Spätestens wenn das erste Unternehmen für einen Sponsor-Artikel anfragt, kannst Du neben dem Google Adsense Programm auch mal etwas mehr Geld verdienen. Doch sei vorsichtig und siehe Dir genau an, was man Dir anbietet und frage im Zweifelsfall einen erfahrenen Blogger. Zu leicht kann man heute gegen die Google Webmaster Richtlinien verstoßen und bekommt zur Strafe weniger Besucher!

Starte Dein Blog im Internet, nutze besser gleich eine eigene Domäne und setze auf die Stärke von WordPress – es mag für den Anfang etwas mächtig erscheinen, aber es ist den Aufwand und die Kosten wert. Wenn Du aus einer großen Stadt kommst, kann es sogar regionale Bloggertreffen geben – nutze das und lerne neue Freunde kennen. Ich wohne leider sehr fern der großen Städte ;-) treffe aber auch immer wieder neue Gesichter auf Reisen, das ist immer wieder eine tolle Erfahrung.

Ich hoffe ich konnte Dich etwas inspirieren und ich würde mich freuen, wenn Du Dein neues Blog hier verewigst oder Deine Fragen stellst :-)

Bis bald,
Jürgen aus Aurich