Fantastische Reiselektüre: „Ice Limit“, von Preston und Child

ice limit roman

Douglas Preston und Lincoln Child nehmen Sie mit auf eine Reise zum „Ende der Welt“. Wenn Sie beispielsweise „Riptide“ oder „Das Relikt“ kennen, dann wissen Sie schon welche Unterhaltungsqualität Sie erwarten können. Wenn Sie noch keinen Roman von Preston und Child gelesen haben, wäre dies ein besonderes Exemplar um in die Geschichten des Erfolgsgespanns einzusteigen!

Diesmal empfand ich die fantastische Geschichte um einen riesigen Metoeor, der seit vielen Millionen Jahren im ewigen Eis liegt, besonders ergreifend. Das New York Times Bestseller Autorenteam nimmt den Leser mit auf eine Reise, die mit so vielen Untergeschichten und Rätseln gespickt ist, dass man gar nicht aufhören kann und das Buch beinahe nicht zur Seite legen kann. Vielleicht ist es auch ein schönes Geschenk für Menschen, die andauernd das Handy mit sich tragen – es besteht eine hohe Chance, dass diese vielleicht häufiger „Papier“ mit sich tragen werden.

In meinem Fall habe ich den Roman am Flughafen gekauft. In der üblichen Aufregung, wenn es darum geht mich wieder mal in ein Flugzeug zu setzen, kaufe ich immer schnell und unbesehen ein, um mich etwas abzulenken. Doch diesmal: Ein Glücksgriff, dabei hatte es mich auch nicht sehr gestört, dass es ein englischer Roman ist. Ice Limit war damals noch nicht in deutsch erhältlich, das erfuhr ich aber erst als ich das Buch weiterempfehlen wollte. jeder hielt mich für einen Nerd, weil ich es wohl nicht abwarten konnte … aber es ging, es war ja kein Wirtschaftsbericht oder eine philosophische Abhandlung in englisch. Ice Limit ist ein Roman über Abenteuer, Science Fiction, Wissenschaft, Drama und Intrigen, der aber auch in Englisch nicht schwer zu lesen ist.

Interessante Schauplätze, was zur erstklassigen Atmosphäre sehr beiträgt

Als Eskapismus, Realitätsflucht oder Wirklichkeitsflucht bezeichnet man die Flucht aus oder vor der realen Welt sagt der Duden, und genau das wird hier wirklich gefördert. Nicht unbedingt ein Urlaubsroman – man bekommt sonst nicht viel vom Urlaubsland mit, in dem man sich befindet. Der Plot ist einfach, verschachtelt sich aber heftig, je weiter die geschichte geht. Im ewigen Eis macht ein Wissenschaftler nicht nur die Entdeckung seines Lebens, sondern die Entdeckung, die die Menschheitsgeschichte aus den Fugen drücken wird. Einer der reichsten Männer will diesen Fund der Antarktis entreißen und dazu ist diesem jedes Mittel recht. Der Millionär Palmer Lloyd will diesen Meteoriten für sein Museum in New York. Nur ist dieser Meteorit einige tausend Tonnen schwer und ausgerechnet auf einer chilenischen Insel nördlich der Eis-Grenze der Antarktis tief im Eis verborgen.

Ich bin ein Fan der Schriftsteller Douglas Preston und Lincoln Child. Fast alle Ihre Romane hatten das gewisse Etwas, das mich fesseln konnte, ähnlich der Romane von Clive Cussler.

Empfehlung: Ich finde das Buch wirklich lesenswert, auch wenn die Erzählung an „Das Relikt“ oder „Riptide“ nicht drankommt ist es ein großartiger Roman, der genau für Fans dieses Genres geschrieben wurde. Viel Spaß in der Antarktis – und unterkühlt euch nicht :-)

Euer Jürgen

[Gesamt:1    Durchschnitt: 4/5]
Kategorie Reiselektüre, Romane und Angelesenes

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