Nakieken, das Familienmagazin

Unsere Bloggerreise nach Venedig und Bibione – Die Anreise aus Deutschland (1)

Die Straßen der Stadt

Ich habe den Klang noch immer in den Ohren. Als hätte man sich in eine Musik aus der Jugend nochmal neu verliebt, kennen Sie das? Jeden Morgen sind wir mit Freude auf das Frühstück aufgestanden, das man draußen mit Blick in den Garten und dem Meer genießen konnte. Wir waren 6 schöne Tage und Nächte zu Gast im Hotel Ambassador gewesen, einem attraktiven vier Sterne Haus mit Pool, Bar und herrlicher Lounge in einem zauberhaften Ort der Bibione heißt. Erst einen Tag vor der Abreise frage ich bei Katja an der Rezeption nach, welche Musik uns jeden Morgen zum Frühstück die Stimmung versüßt? „Jetzt läuft die Cafe del mar 17“, sagte sie lächelnd und wendete sich wieder der Arbeit zu.

So war das einen Tag vor der Abreise – davor haben wir sehr viel erlebt, und das wird die Geschichte dieser fantastischen Reise an die italienische Adria, die wir MM One und Aba der Hotelvereinigung von Bibione verdanken.

Italien, das unentdeckte Land

Unsere Bloggerreise, die wir dieses mal leider ohne unsere Tochter unternehmen mussten, da der Zeitraum sich mit der Schule nicht verbinden ließ, wollten wir beiden dafür so richtig genießen. Wann hat man schon mal „Kinderfrei“ und einen Fernurlaub dazu? Im Vorfeld habe ich hier auf Nakieken schon kurz darüber informiert, wie wir zu der Bloggerreise gekommen sind. Großartig, dass wir eine solche Tour mitmachen zu dürfen! Bibione liegt übrigens hier:

Bibione auf der Landkarte

Unser Germanwings Flug 4U9810 brachte uns zuverlässig von Düsseldorf nach Venedig. Der Flug war wirklich angenehm. Wir hatten unsere Sitzplätze in der ersten Reihe reserviert, damit ich meine langen Beine ausstrecken konnte. Gerade bei günstigen Flügen, hege ich den Verdacht, dass man nur von kleinwüchsigen oder asiatischen Passagieren ausgeht. Doch beim Checkin suche ich immer vergeblich nach einem Zollstock, wie bei den Fahrgeschäften in Vergnügungsparks, der die Reisenden ab 190cm Körpergröße auf Sitzplätze für Sondergrößen bringt. Doch Spaß beiseite. Nach ungefähr einer Stunde und 30 Minuten gingen wir schon in den Landeanflug über.

Tipp: Wenn Sie ebenfalls einen Flug zum Marco Polo Flughafen Venedig unternehmen, sollten Sie sich unbedingt auf der rechten Seite des Flugzeuges einen Sitzplatz am Fenster reservieren, denn dann können Sie Venedig aus der Luft genießen – eine unvergessliche Aussicht.

Daher unbedingt einen guten Fotoapparat mitnehmen – Handys stoßen ja beim Zoom schnell an die Grenzen, sind aber zum filmen recht gut geeignet, wie der Film vielleicht zeigt.

Dann der fliegende Wechsel am Fenster des Flugzeugs: Venedig im Anflug auf den Marco Polo Flughafen mit der Nikon D90 und einem 200mm Objektiv

Einen Leihwagen hatten wir bereits bei Goldcar gebucht und hier wartete schon die erste Überraschung auf uns. Goldcar ist nicht am Flughafen, sondern ca 2km entfernt! Ich bin froh, dass ich nicht auf die nette Dame an der Information gehört habe, die sagte, dass man das auch zu Fuß schaffen kann. Wer in Venedig mit großen Koffern landet, sollte sich telefonisch mit deren Büro der Autovermietung in Verbindung setzten, denn diese bieten einen Abholservice am kleinen (Wasser?)Turm gegenüber des Ausgangs aus dem Flughafen, der auch nicht sehr groß ist, also keine Panik :) Nach 5 Minuten war der Van da und nahm uns mit zur Autovermietung, die weiter weg war, als es den Anschein hatte.

Mittelklasse mit Business Upgrade

Der Leihwagen

Für die Reise hatte ich einen kleinen Mittelklassewagen gebucht, der im Internet mit 40.73 Euro zu Buche schlug. Ganz günstig wie ich fand – aber wie Sie sich sicher denken können, kommt da noch einiges dazu. Das äußerst nette Personal (im Gegensatz zu Alicate) offerierte mir „Flex Fuel“ zu 95 Euro, was heißt, dass wenn ich den Wagen vor dem Zurückbringen wieder auftanke, ich das Geld wieder bekomme. Zweitens empfahl man mir die „Super Relax“ Versicherung – wie der Name schon sagt, wird hier so ziemlich alles abgedeckt, was auch nur passieren könnte. Ich akzeptierte prompt, als ich sah, welches Auto ich dafür erhalten sollte – ein wirklich neuer ‚Peugot 308 HDI Business‘. Die Reise konnte endlich richtig losgehen – nächster Stop soll dann der Ort Bibione sein, genauer gesagt das Hotel Ambassador.

Bibione ist etwa eine Autostunde von Venedig entfernt und kann entweder über die Autobahn (Achtung: Maut von etwa 6 Euro) angefahren werden oder über die Küstenstraße SS14, die nichts kostet, dafür aber durch viele schöne kleine Dörfer und malerische Städtchen führt. Wer kein Navi mitnimmt, oder das Handy nutzt, sollte einen Wagen mit Navi buchen – wir wachen wirklich froh für die Navigation im Auto, die uns morgen auch sicher nach Venedig bringen soll. In Bibione angekommen genossen wir die Fahrt durch die Allee durch das Zentrum mit unglaublioch vielen Geschäften. Meine Frau entdeckte dann prompt noch einen kleinen Supermarkt, der „Wein vom Fass“ anbot. Eine Gelegenheit die mich sofort überzeugte den Wagen zu parken um den kostbaren Rebensaft zu zapfen. Zu unserer Überraschung spricht hier fast jeder etwas deutsch, was einen Urlaub hier für wirklich jeden interessant macht. Als Tanja noch den Merlot aus dem Zapfhahn fließen läßt, „like“ ich den Supermarkt schon mal überall wo ich kann – man hat hier sogar einen eigenen Hashtag, ist das zu fassen? #supermarketdurante, darunter findet man auch unser Bild :)

Ankunft im Hotel Ambassador

Die Sonne schien und hieß uns herzlich willkommen! Noch schöner war der persönliche Empfang im Hotel. Das Hotel steht, nur von einem Garten getrennt, in der ersten Reihe am Strand in Bibione. Mit gepflegten Ambiente und einer beeindruckenden Lounge die schon meinen Namen rief, wurde ich überrascht, als ich die Treppen zum Empfang nach oben stieg. Die freundliche Dame der Rezeption hatte uns schon erwartet. Wir fühlten uns sofort wohl hier, man könnte es beschreiben, als würden wir Freunde besuchen, statt in einem fremden Land in einem Hotel um ein Zimmer zu bitten. Für Familien mit Kindern ideal – ein so nettes und aufmerksames Personal trafen wir bisher selten. Ich parkte den Wagen in der zugehörigen kostenlosen Garage unter dem Hotel. Das Zimmer war schön eingerichtet, bot eine Klimaanlage und natürlich einen Balkon mit Tisch und zwei Stühlen und einem seitlichen Meerblick – was wünscht man sich mehr?!

Der Blick vom Balkon unseres Zimmers, das nichtmal ein Meerblick Zimmer ist, toll oder?

Den ersten Abend verbrachten wir nach einem kurzen Besuch am Strand dann auf dem Balkon mit unserem frisch gezapften Wein, denn die Anreise zehrte doch sehr an unseren Kräften. In den nächsten Tagen gibt es die Fortsetzung mit einer außergewöhnlich bebilderten Nachtwanderung – mehr verrate ich hier aber noch nicht. Wer mir auf Intagram oder Facebook folgt hat sicherlich schon einige Bilder gesehen, nicht wahr?

Wenn die Sonne wieder aufgeht, gibt es die ersten sonnigen Aufnahmen vom Hotel…

Liebe Grüße, noch einen schönen Abend und bis morgen,
Jürgen